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- Fotos: Jörg Moritz

19.10.08 - SPORT

WFF D-Jugend eine Runde weiter - Grandiose Stimmung im Sportbad Ziehers

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“. Das waren die Freudenrufe einiger Zuschauer, nach dem, aus Fuldaer Sicht, erfolgreichem Turnier. Insgesamt zwei Tage, sechs Spiele, und über 130 Tore hatten sie bis dahin überstanden. Das gesamte Turnier war geprägt von Spannung, Hoffnung und Erleichterung.

Das Fuldaer Sportbad Ziehers verwandelte sich in einen „Hexenkessel“. Große Werbebanden, eine Multimedia Videowand und mehrere Kameras gaben das Gefühl, in einem internationalen Stadion Gast zu sein. All dieser Aufwand für die Kleinsten. Die D- Jugend der Wasserfreunde Fulda hatte sich die Berechtigung zu den deutschen Meisterschaften erkämpft, sodass die Vorrunde in Fulda ausgetragen werden durfte.

Die zwölf- bis 13-jährigen Spieler aus der Domstadt mussten insgesamt drei Spiele bestreiten. Der Auftakt fand am Samstag um 13.00 Uhr statt. Der Gegner hieß SV Lünen. Fulda spielte zum ersten mal gegen Lünen, somit konnte von dem rainergespann Frank Pujol mit Betreuer Ralf von Keitz keine genaue Prognose zum Endstand gestellt erden. Die Heimmannschaft gewann gegen den letztendlich drittplatzierten Gegner aus Lünen mit 9:7 relativ knapp. Am frühen Abend fand das zweite Spiel der Wasserfreunde statt. Gegen Plauen, den späteren Sieger des Turniers, gingen die Fuldaer unter. 17:9 lautete der traurige Endstand, nach einem Spiel, in dem so gar nichts geklappt hatte.

Aufgrund der Tabellenkonstellation war es für die Osthessen noch möglich trotz der vorhergegangenen Niederlage in die Zwischenrunde der deutschen Meisterschaft einzuziehen. Hierzu war es aber dringend erforderlich, dass sie das Sonntagsspiel gegen den Tabellenletzten Hildesheim gewinnen. Dieses fand am heutigen Morgen statt. Viele Zuschauer waren noch einmal gekommen um die Mannschaft anzufeuern. Fast über die gesamte Spieldauer von 32 Minuten blieb das Ergebnis knapp. Fulda war immer einen kleines Stück voraus und konnte die Entscheidung erst einige Minuten vor Schluss, durch schnelle aufeinanderfolgende Tore, im letzten Viertel bringen. Vor allem Christopher Fischer zeigte sich hier von seiner besten Seite. Fulda gewann letztendlich mit 10:6 verdient. Mit der guten Leistung sicherten sich die jungen Athleten die Fahrkarte zur Zwischenrunde der deutschen Meisterschaft, wo die besten sechs Mannschaften aus Deutschland warten, um sich mit Fulda zu duellieren.

Fulda spielte mit: Julian Bug, Philipp von Keitz, Dustin Henkel,Krister Schelle, Leon Schmitt, Max Gutsche, Max Hartung, Louis Henkel, Christopher Fischer und Marc Weber. (Johannes Gebhardt) +++
























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