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21.10.08 - Sport

Ringen: Verletztenmisere reißt nicht ab, Heimniederlage gegen AV Alzenau 8:27

Auch beim letzten Saisonkampf der Vorrunde gegen den starken AV Alzenau, haben die RSC Ringer aus Fulda mit verletzten Ringern auskommen müssen. Zu allem Unheil hat Ringertrainer Geißhirt beim letzten Heimkampf gegen den KSV Neu-Isenburg erneut an seinen lädierten Rippen zu knabbern gehabt. Zudem, verletzte sich auch unser Punktegarant Andrei Fedoroshin beim letzten Heimkampf schwer an der Schulter.

Auch unser Jungtalent Nihat Tafolli, hat sich einen hartnäckigen Virus eingefangen und konnte den Kampf nicht bestreiten.

Demnach waren die Erwartungen von der offiziellen Seite nicht so hoch, sodass der Kampf gegen den AV Alzenau ein Schlagabtausch sein könnte. In der 50 kg Klasse verlor Erwin Rundt gegen den O. Bulut nach langem Durchhalten erst in der dritten Runde nach Schulter. In der 130 kg Klasse musste sich Fitim Tafolli, in seinem ersten Saisonkampf als Vertretung für den verletzten Scharkow, gegen den Routinier Joachim Amrhein beweisen. Er hielt lange Zeit mit, aber seine Unerfahrenheit war sein Handycup und er verlor nach Schulter. Er hinterließ aber einen guten Eindruck, der für die Zukunft hoffen lässt.

In der 55 kg Klasse hatte Eduard Schock einen schweren Stand sich gegen Patrick Schneider in Szene zu setzten. Der Gastringer hatte mit Eduard einen hartnäckigen Gegner vor sich, der sich erst nach Punkten besiegen ließ. In der 96 kg Klasse stand Andreas Eisfeld dem Sieggewohntem Benjamin Jung gegenüber. Der RSC Ringer attackierte seine Gegner ununterbrochen und brachte ihn immer wieder in eine gefährliche Lage. Den Kampf gewann er souverän mit technischer Überlegenheit. In der 60 kg Klasse erwischte RSC Ringer al Hadi einen regelrechten Turbostart und jagte dem Gastringer über die Matte. Er zeigte den Zuschauern wieder einmal schöne Ringergriffe. Schließlich erwischte er seinen Gegner in der zweiten Runde und gewann seinen Kampf nach Schulter.

In der 84 kg Klasse musste Alexej Savin den sieggewohnten Fedoroshin ersetzten, leider gelang es ihm nicht so, wie vom Trainer erhofft. Man sah das Fedoroshin in dieser Gewichtklasse nicht so leicht zu ersetzten ist. Trotz seinem hartnäckigen Widerstand, verlor er den Kampf nach Schulter. In der 66 kg Klasse fand eine ausgegliche Begegnung statt. Gegen unseren Athleten Zelich, stellten die Gäste den Bundesliga erfahrenen, ehemaligen Kaderringer der DDR Kai Nöster gegenüber. Mit seinem Unfähren und unorthodoxen Kampfstil beherrschte er das Kampfgeschehnis, wobei er die Runden immer nur knapp für sich entscheiden konnte. Schließlich gewann er nach Punkten.

In der 74 kg Klasse im gr.-röm. Stil, konnte der RSC keinen Aktiven gegen den Alzenauer Andre Reus stellen. Somit gewannen die Gäste diese Begegnung kampflos. Beim letzten Kampf des Abends stand Nihat Tafolli trotz seines angeschlagenen Zustandes auf der Matte um die Mannschaft zu vervollständigen. „Es ist ein Dilemma das die Verletzen - Misere uns in diesem Maße so früh erwischt hat. Mit dem Stammringern hätten wir eine ganz faire Chance gehabt", so der Trainer Frank Geißhirt.

Vorschau für Freitag, den 24.10.2008

Am Samstag den 25.10.2008 beginnt die Rückrunde in der Landesliga. Die RSC Ringer fahren nach Nordhessen zum TSV Immenhausen. Auch die Immenhäusener haben mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. In der Tabelle sind sie auf dem dritten Platz. Der RSC hofft, dass einige der Verletzten wieder einsatzfähig sind. +++

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