Christian Reitz ist der Polizeisportler des Jahres 2008. Im Rahmen einer Feierstunde zeichnete Innenminister Volker Bouffier ihn und 60 weitere Polizeibeamtinnen und –beamte für herausragende sportliche Leistungen aus. „Die Ehrung in diesem Jahr steht natürlich unter dem Eindruck der Olympischen Spiele in Peking, bei denen die hessische Polizei so erfolgreich vertreten wurde. Stolz sind wir aber natürlich auch auf die vielen erfolgreichen Polizeisportlerinnen und –sportler, die im vergangenen Jahr an nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen haben“, so der Minister. „Darüber hinaus ist es mir immer eine besondere Freude, Polizistinnen und Polizisten, von denen ein überdurchschnittliches Maß an körperlicher Fitness erwartet wird, für ihre sportlichen Erfolge auszuzeichnen“, so Bouffier weiter.
Der Polizeisportler des Jahres 2008, Polizeikommissar-Anwärter Christian Reitz, ist seit September 2005 Angehöriger der Sportfördergruppe bei der Polizei Hessen. Der überaus erfolgreiche Sportschütze ist amtierender Weltcup-Sieger und Weltrekordhalter in der Disziplin „Olympische Schnellfeuerpistole“. „Sie sind im wahrsten Sinn des Wortes ein Shootingstar, sowohl im Polizeisport als auch als Sportler des Deutschen Schützenbundes“, so der Minister. Bereits in seinem ersten Jahr in der Schützenklasse habe sich Christian Reitz für die Teilnahme an den Olympischen Spielen qualifiziert und dort auf Anhieb die Bronzemedaille erkämpft, lobte Bouffier den 21jährigen Sportler. Vor seinem Wechsel in die Erwachsenenklasse in diesem Jahr war Reitz in 2006 Juniorenweltmeister in der Disziplin Olympische Schnellfeuerpistole, im Jahr 2007 Junioreneuropameister in den Disziplinen Schnellfeuerpistole, Standardpistole, Sportpistole und Luftpistole. "Das sind sehr beeindruckende Leistungen, die eine große Sportlerlaufbahn versprechen“, so Innenminister Volker Bouffier mit Blick auf den zweifachen Deutschen Meistertitel, den Christian Reitz nur eine Woche nach den Olympischen Spielen gewann.
„Im Spitzensport haben wir mit den Sportfördergruppen bedeutende Meilensteine gesetzt, die zeigen, wie eine wirksame Vereinbarung von sportlichen Höchstleistungen und einer beruflichen Ausbildung aussehen kann“, so der Minister. Bemerkenswert sei die enorm hohe Motivation, welche die Angehörigen der Sportfördergruppen immer wieder unter Beweis stellen: „Die Kommissarsanwärterinnen und –anwärter streben neben ihren hohen sportlichen Zielen gemeinsam einem weiteren Ziel entgegen: Polizeibeamtin oder Polizeibeamter zu werden. Um diese Doppelbelastung zu bewältigen, braucht es vor allem eines – echte Begeisterung für den Polizeiberuf.“
Aber auch außerhalb der Sportfördergruppen werden regelmäßig sportliche Spitzenleistungen gezeigt, so Bouffier weiter. „Der Sport hat für die Polizei eine große Bedeutung, denn Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten können jederzeit in Einsatzsituationen gelangen, die ein besonderes Maß an körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit verlangen“, betonte der Minister. Daher genieße auch der Gesundheits- und Breitensport eine große Priorität in der Polizei. Vom Seminarangebot an der Hessischen Polizeischule über das Dienstsportangebot in den Präsidien bis zu verschiedenen Aktionen wie Gesundheitstagen in den Behörden werde den Polizeibeamtinnen und –beamten eine breite Palette an Möglichkeiten zur sportlichen
Betätigung gegeben, so der Minister abschließend.+++