- Fotos: Walter Dörr

SCHLÜCHTERNMehrfache Auszeichnungen

"Vielseitigkeit auf hohem Niveau" - Caravan Big Band on tour

02.10.17 - Seit 34 Jahren ist die Caravan Big Band on tour und sucht nach immer neuen musikalische Herausforderungen. Franz-Josef Schwade gründete die Band 1983 und hat seitdem auch der Leiter des Klangkörpers. Viele junge Musiker, die ihren Weg im Business machten, begannen ihre Karriere bei der Caravan Big Band.

Große Talente sind immer in den Reihen der Band und so werden die Auftritte jeweils zu musikalischen Erlebnissen und begeistern das Publikum durch Vielseitigkeit auf hohem Niveau. Die Band wurde mehrfach ausgezeichnet, sei es der Bundessieg beim Deutschen Orchesterwettbewerb in der Kategorie Jazzorchester oder bei Landesmeisterschaften. Durch konsequente Aufbauarbeit, Proben und regelmäßige qualifizierte Workshops mit bekannten Profimusikern und Arrangeuren, wie Ack van Rooyen, Jiggs Whigham, Andy Haderer und Maria Schneider erreichte die Caravan Big Band ein professionelles Spielniveau.


Mit der klassischen Besetzung Saxophone, Posaunen, Trompeten, Schlagzeug, Gitarre, Bass, Klavier, Percussion und Gesang spielt die Caravane Standards der Swing Ära (Count Basie, Duke Ellington, Woody Herman), Arrangements moderner Big Bands (Bob Mintzer, Peter Herbolzheimer, Maynard Ferguson), Klassiker des Glenn Miller Orchesters und Stücke von Sarah Baughan, Natalie Cole, Bette Midler, Frank Sinatra, Stevie Wonder, Phil Collins, Paul Anka, Robbie Williams, Michael Buble´, Cicero oder Gloria Estefan. Highlights des letzten Jahreskonzertes unter dem Motto "Feeling Good" präsentierte die Caravan Big Band bei ihrem Konzert in der Wandelhalle des bayerischen Staatsbades Brückenau. Das abwechslungsreiche Programm begann mit dem legendären Sankt Louis Blues, der ideale Opener für ein Jazzensemble. Beim American Petrol, einst vom Glenn Miller Orchester berühmt gemacht, glänzte Trompeter Julius Rüttger.


Das romantische Liebeslied von Jack Lawrence "Beyond the Sea" lasse seine Musikerinnen und Musiker an die jährlichen Konzertreisen ans Mittelmeer erinnern, sagte Franz Josef Schwade in seiner Anmoderation zum nächsten Stück. Vor allem hatte auch Sänger David Quilitz da ein Lied, bei dem er gefühlvoll seine Stimme zu Gehör bringen konnte. „Crazy Little Thing Called Love“ ein weiterer Gesangshöhepunkt von David Quilitz und der Kenner dachte an Michael Buble´ oder Queen, denn Freddie Mercury schrieb 1979 das Stück. Music Makers, Zazueira, Do nothing till you hear from me waren weitere Beispiele für Big Band Sound mit Solisten-Solis. “Just the two of us” hatte Annalena Schwade (Piano) arrangiert. Musik bot die Caravane, aber auch einen besonderen Humor seines Posaunisten John Rogers. Der „Brexit-Musiker“ gab Witze zum Besten, wie „Der kürzeste Witz der Welt?“ – eben Brexit.


Ein Brief an einen Kurgast war ein Bezug zum Konzert. Alles in Ordnung schrieb da ein Mann, man könne das Essen zuhause schon essen, aber Eier könne man über zwei Stunden kochen und sie seien immer noch nicht weich. Ob man angebrannte Milch noch verwenden könne, bei der Frage stellte sich so mancher Kurgast den eigenen Partner zuhause vor. Und auch den Kurschatten als Förderung des Kurerfolges kam zur Sprache. Auch im zweiten Programmteil bot die Caravan Big Band Hörgenuss pur, „Sunday Morning“, „Boogie Down“, eine Brecher-Nummer des modernen Jazz von Al Jarreau, „I’m easy like a Sunday morning“, “Plum Island“ (Andreas Leipold Altsaxophon, Marc Zahn Gitarre).


„Feeling good“, das Motto des Konzertes, intonierte Sänger Quilitz, und „Heartsland“ von Peter Herbolzheimer war das Lieblingsstück der Band am Schluss. Den „Sugar Blues“ von Walter Scholz spielte Trompeter Sebastian Schwade als Zugabe und das Swinglied schlechthin „In the mood“ von Glenn Miller war dann der krönende Abschluss eines beachtenswerten Konzertes. (Walter Dörr)

Franz-Josef Schwade erhält den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises

Mit seinen 65 Jahren ist Franz-Josef ein Musiker in besten Jahren. Und er hat schon einige erfolgreiche hinter sich. Schwade gründete 1983 die Caravan Big Band und war seitdem musikalischer Leiter. Als Lehrer der Ulrich-von-Hutten-Schule hat er auch den musikalischen Nachwuchs an dem Schlüchterner Gymnasium gefördert und in der Schulband zu Ehren verholfen. Lange Jahre leitete er auch das große sinfonisch Blasorchester des Musikvereins Sannerz. Mit großem Engagement geht er in der Musik auf. Deshalb hat ihm die Kulturpreisjury des Main-Kinzig-Kreises vergangene Woche den Kulturpreis 2017 zugesprochen. (Walter Dörr)+++


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