- Fotos: Luisa Diegel

FULDABegegnungsort zwischen Mensch und Tier

Heimattiergarten feiert Herbstfest - Einnahmen für Renovierungsarbeiten

09.10.17 - Seit Anfang April dieses Jahres ist der Heimattiergarten in Fulda nach Renovierungsarbeiten wieder geöffnet. Elf Monate war er dafür geschlossen - doch die Mängel sind bis heute noch nicht alle behoben. Auch in Zukunft müssen einige Arbeiten vorgenommen werden, um den Tiergarten weiterhin zu erhalten. Mit einem Herbstfest am heutigen Sonntag soll die Bedeutung des Heimattiergartens aufgezeigt werden - die Einnahmen dafür werden für die Finanzierungen der Renovierungsarbeiten genutzt. 

Über 25 Tierarten mit über 200 Tiere sind im Fuldaer Stadtteil Neuenberg beheimatet. Nach turbulenten Zeiten befindet sich dieser wieder auf dem richtigen Weg. Bei einer CDU-Stadtteilbegehung im August betonte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld die Bedeutung: "Es ist uns ein Anliegen, dass der Heimattiergarten als Begegnungsort zwischen Mensch und Tier aufrecht erhalten bleibt. Natürlich muss hier noch einiges getan werden."

Erster Vorsitzender Peter Weber engagiert sich seit 19 Jahren im Heimattiergarten ehrenamtlich, fünf bis sechs Stunden am Tag bringt er dafür auf. "Der Tiergarten ist eine Wohlfühloase und wichtig für Kinder und Jugendliche", betont er im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. Denn mit Tieren aus der Region und ein paar Exoten ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Familien - und das auch am heutigen Sonntag. Trotz des wechselhaften Wetters kamen viele Besucher, um die Tiere aus unmittelbarer Nähe anzuschauen und zu füttern.

Die Einnahmen des Herbstfestes sollen für die Finanzierung weiterer Renovierungsarbeiten genutzt werden. Denn mit der Änderung des Gutachtens für Tierhaltung im vergangenen Jahr, musste auch der Heimattiergarten einige Änderungen vornehmen, die mit teils hohen Kosten verbunden waren. "Die Höhe des Gehege der Pfauen wurde beispielsweise von 2,50 Meter auf drei Meter erhöht - diesen Mangel haben wir bereits beseitigt."

Auch das Außengehege der Affen war nach den Änderungen des Gutachtens zu klein. Eine Anpassung hätte den Heimattiergarten etwa 20.000 Euro gekostet - eine Summe, die so schnell nicht aufgebracht werden konnte. So wurde der Affe in eine Auffangstation nach München gebracht, die mit dem optimalen Pflegezustand des Tieres sehr zufrieden waren.

Nun gilt es, weitere Arbeiten für eine Optimierung und den Erhalt des Heimattiergartens vorzunehmen. Weber sieht positiv in die Zukunft: "Wir haben mehr aktive Mitglieder bekommen und mit der Tierärztin Dr. Reith eine gute Partnerin gefunden." Außerdem war das Herbstfest mit seinen vielen Aktionen ein voller Erfolg. Den nächsten 48 Jahren steht also wohl hoffentlich nichts mehr im Wege. (ld) +++


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