- Fotos: Feuerwehr Fulda

FULDA Viele Herausforderungen

24-Stunden-Dienst: Jugendliche lernen Alltag der Hauptamtlichen kennen

27.10.17 - Es ging es heiß her am Feuerwehrstützpunkt Fulda-Nord: Hier trafen sich vor Kurzem die Jugendfeuerwehren aus sieben Fuldaer Stadteilen, um einen Tag „wie die Großen“ zu erleben. Beim Berufsfeuerwehrtag wird der Alltag der hauptamtlichen Kräfte simuliert.

24 Stunden Dienst standen den Nachwuchs-Feuerwehrkräften bevor. Los ging es um 9.30 Uhr. Zunächst wurden die Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren zu den Fahrzeugen eingeteilt. Nach der Fahrzeugausbildung ging es zu verschiedenen Stationsausbildungen. Hier wurden Themen wie Erste Hilfe, Umgang mit der Steckleiter oder auch mit Rettungsgerät geprobt.

Die ersten Aufgaben ließen nicht lange auf sich warten. Durch die Alarmierung, original wie an der Hauptfeuerwache bei den hauptamtlichen Kräften, wurden die Jugendlichen zu ihren Übungseinsätzen gerufen. Auf den Alarmbildschirmen stand das Fahrzeug, welches gebraucht wurde. Die Mannschaft flitzte los. Das Szenario: Am „Gerloser Häuschen“ war eine Person unter einem Traktor eingeklemmt. Die jugendlichen Einsatzkräfte mussten nun selbstständig überlegen, wie sie vorgehen sollen. Diese und auch alle weiteren Aufgaben lösten Sie mit Können, ohne vorher gemeinsam solche Lagen geübt zu haben. Weitere über den Tag verteilte Übungseinsätze waren ein First-Responder-(Erste Hilfe)-Einsatz, ein Garagenbrand, ausgelöste Brandmeldeanlagen, eine Ölspur.

Am späten Nachmittag wurde dann zu einer Großübung alarmiert. Hierzu konnten geladene Gäste wie die Eltern und Großeltern, der Leiter der Feuerwehr Fulda, Thomas Helmer, der Sprecher der ehrenamtlichen Kräfte, Michael Assenmacher, mehrere Wehrführer und Jugendwarte sowie Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld durch die Stadtjugendfeuerwehrwartin Melanie Medler begrüßt werden. Die Gäste konnten sich ein Bild über den Ausbildungsstand und vor allem der Motivation der Jugendfeuerwehren machen. Mit Bravour lösten diese die Aufgabe, Menschen aus einem brennenden/verrauchten Gebäude zu retten. Mit nachgebauten Atemschutzgeräten bahnten Sie sich ihren Weg durch den Rauch und konnten alle „Vermissten“ finden.

OB Wingenfeld lobte die Bereitschaft der Jugendlichen, sich für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fulda einzusetzen. Er betonte die Wichtigkeit ihres Hobbys Jugendfeuerwehr. Sie seien gut auf die Arbeit in der Einsatzabteilung vorbereitet und er hoffe, dass möglichst alle das Hobby Feuerwehr beibehielten. Außerdem dankte er dem gesamten Team für die Ausrichtung den Berufsfeuerwehrtags. Es sei nicht selbstverständlich, sich in diesem Maße zu engagieren. Der Leiter der Feuerwehr und auch Stadtjugendfeuerwehrwartin Melanie Medler schlossen sich seinen Worten an. Im Anschluss an die Großübung gab es einen Imbiss, bei dem man sich austauschen konnte. Für die Jugendlichen allerdings war der Tag noch nicht zu Ende. Die Wurst war noch nicht verspeist, schon kam der nächste Einsatz. Auch in den frühen Morgenstunden mussten die Jugendlichen erneut zu einem Übungseinsatz ausrücken.

So ein 24-Stunden-Dienst kann ganz schön anstrengend sein, das war einheitlicher Tenor. Den Jugendlichen hat es gleichwohl viel Spaß bereitet, vor allen Dingen, weil sie mal andere Aufgaben kennenlernen durften, die in der „normalen“ Jugendarbeit so nicht stattfinden. Beeindruckend ist dabei der Zusammenhalt: Jugendliche aus verschiedenen Stadtteilen, unterschiedlichen Alters und Ausbildungsstand kommen zusammen – und arbeiten reibungslos Hand in Hand. Die Stadtjugendfeuerwehrwartin dankte alle, die zu dem Gelingen des Tages beigetragen haben. (pm) +++


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