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- Fotos: Barbara Enders

BISCHOFSHEIM 6. Haselbacher Skirollerberglauf

Auf Rollen den Kreuzberg hinauf: Letzter Wettkampf vor der Schneesaison

30.10.17 - Zu Zeiten, an denen das Kloster Kreuzberg geschlossen hat, bekommt der RWV Haselbach jedes Jahr die Genehmigung, die Kreuzbergstraße für den Skiroller-Berglauf voll zu sperren„Die Strecke hat ein schönes Profil und es war ein schöner Lauf“, beschrieb Heiko Kürschner seine vierte Teilnahme am mittlerweile 6. Haselbacher Skirollerberglauf von Haselbach zum Kreuzberg. Er kommt immer wieder gerne hierher, der Wettkampf ist der letzte vor der Schneesaison und animiere ihn, immer noch etwas länger zu trainieren.

Auf die Frage nach den kräftigen Böen am Kreuzbergsattel antwortete der Sportler vom WSC Ruhla, der die 6,5 km lange Strecke mit etwas über 400 Hm bewältigte, dass ein bisschen Wind halt dazu gehöre. „Die Strecke war trocken, alles ok, nur nach einem Kilometer ist mir die Stockspitze gebrochen“. Mit solchen Schikanen musste sich auch der schnellste Teilnehmer des Laufes abkämpfen. Nils Weirich vom TGV Schotten benötigte gerade einmal 25:54 min. für die Strecke, anderthalb Kilometer vor dem Ziel, also am steilsten Streckenabschnitt, brach auch ihm die Stockspitze, was ihn aber nicht am Siegen hinderte. Er nahm zum ersten Male hier teil und empfand den Wind „schon als heftig“, möchte aber auch gerne wiederkommen.

Ein weiterer Neuling unter den Teilnehmern war der 15-jährige Maximilian Kaiser vom SV Medizin Bad Liebenstein. „Mein Trainer hat mich hergeschickt, meinte, es wäre anstrengend aber schön“, was er nach dem Lauf auch bestätigte. Er konzentrierte sich darauf im Windschattenlaufen hinter der Sportlerin Ulla Hornfleck zu laufen, die er von anderen Veranstaltungen kennt und lief so nur vier Sekunden hinter ihr ins Ziel mit einer Zeit von 29:49 min.
Die schnellste Frau auf der Hauptstrecke war wieder einmal Sophia Schrenk von der SKG Gersfeld mit einer Zeit von 29:33. Eine Frau, die seit Jahren treue Teilnehmerin ist, wechselte dieses Jahr von der langen auf die kurze Strecke, die mit 220 Höhenmetern auf drei Kilometern Länge auch eine gute Ausdauer fordert. Für Christel Rieckhoff vom TSV Grebenhain ist die Strecke „ganz schön knackig, aber wenn man es geschafft hat, ist das schon schön“, strahlte sie nach dem Lauf und freute sich über den hübschen Pokal, den sie bei der Siegerehrung für ihre Teilnahme überreicht bekam.

Der Lauf über die Kurzdistanz wurde schien fast wie ein Vereinslauf der SKG Gersfeld, denn zwölf der 19 Teilnehmer, die in Höhe des Parkplatzes Arnsberglifte starteten, liefen für die SKG, für die Peter Limpert mit 15:51 die beste Laufzeit schaffte. Schnellstes Mädchen war Anouk Noll vom TSV Poppenhausen mit 17:12 min. Kaum war der letzte Läufer im Ziel, bauten die Verantwortlichen vom ausrichtenden Verein RWV Haselbach die Zeitmessanlage wieder ab, gerade rechtzeitig, bevor starke Windböen die Zielbake umwarfen. (bara) +++


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