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FULDAGemeinsam für den Klimaschutz

Start der Initiative Energieeffizienz Netzwerk

09.11.17 - Bei der Umsetzung der Energiewende kommt der Energieeffizienz eine Schlüsselrolle zu. Denn je verantwortungsvoller Energie eingesetzt wird, desto geringer die Belastung von Umwelt und Klima. Für die RhönEnergie Fulda ist diese Einsicht seit langem ein Eckpfeiler ihrer Arbeit. Zusammen mit bedeutenden Unternehmen der Region hat der Energieversorger nun das erste Energieeffizienz-Netzwerk Osthessens „Gemeinsam wirksam – Energieeffizient in Osthessen“ ins Leben gerufen. Kürzlich fand dessen konstituierende Sitzung statt. Mit dem gemeinsamen Ziel, den Energieeinsatz kontinuierlich zu optimieren, wollen sich die Beteiligten gegenseitig austauschen und voneinander lernen.

Initiiert wurde die „Initiative Energieeffizienznetzwerke“ von der Bundesregierung. Bis zum Jahr 2020 sollen deutschlandweit 500 regionale Netzwerke entstehen und eine positive Wirkung entfalten. Dabei bietet es sich von der Themenstellung her an, dass der jeweilige regionale Energieversorger und Infrastrukturdienstleister die Federführung übernimmt.

In dem nun gebildeten osthessischen Netzwerk sind wichtige Akteure der Region zusammengeschlossen. Neben der RhönEnergie Fulda GmbH sind dies bislang folgende Unternehmen: Klinikum Fulda GmbH, Mineralbrunnen RhönSprudel Egon Schindel GmbH, Teclac Werner GmbH, tegut… gute Lebensmittel GmbH, Woco Industrietechnik GmbH. Zusammen erbringen sie durch umsichtiges Handeln Jahr für Jahr erhebliche Einsparungen an Energie und CO2. Die Steigerung der Energieeffizienz wird von allen unisono als regionaler Beitrag zur Energiewende verstanden.

„Wir wollen zusammen etwas bewegen“, unterstrich der Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda, Martin Heun, in seinem Testimonial. Auf die Gruppe warte eine große Bandbreite an Aufgaben. „Gemeinsam wollen wir das wichtige Thema Energiemanagement voranbringen.“ Es sei noch nicht erkennbar, wie sich die neue Bundesregierung in dieser Sache positionieren werde. Aus Erfahrung wisse man aber: „Gut gemeint ist nicht zwangsläufig auch gut gemacht.“

Die Teilnahme an der Initiative ist freiwillig. Die Gruppe setzt sich selber Ziele und dokumentiert auch die erreichten Reduktionen. Das Projekt soll zunächst über drei Jahre laufen. Alle teilnehmenden Unternehmen haben sich bereits der Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001:2011 unterzogen. Diese europaweit gültige Norm dient zur Erfassung und Bewertung der bestehenden Energieverbräuche eines Unternehmens. Die Ergebnisse der Energiedaten-Analyse zeigen dann Potenziale für wirtschaftlich sinnvolle Investitionen auf. Damit sind die Netzwerk-Partner jeder für sich bereits auf einem guten Weg, können im Verbund aber zukünftig noch mehr erreichen. Das Netzwerk steht übrigens weiteren Teilnehmern offen. Interessierte Unternehmen können sich bis Ende Dezember 2017 anmelden. Telefon: 0661 12607 (Helena Haas, RhönEnergie Fulda) +++


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