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Die Chöre am Fuldaer Dom begeisterten mit dem Orchester mit dem Requiem von Giuseppe Verdi. - Fotos: Silvia Wierlacher

FULDA Konzert begeistert

Domkonzert „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi

24.11.17 - Das Requiem von Giuseppe Verdi nahm seinen Anfang im Jahre 1868. Anlässlich des Todes des von ihm hochgeschätzten Komponisten Gioachino Rossini zu dessen Ehren Verdi das „Libera me“ verfasste. 1874 – wieder aufgrund des Verlustes eines von Verdi verehrten Dichters Alessandro Manzoni - griff er das „Libera me“ wieder auf und schaffte daraus seine vollständige „Messa da Requiem“. Die Uraufführung fand am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco in Mailand im Rahmen einer Messe statt.

Unter der Leitung von Domkapellmeister Franz-Peter Huber boten der Domchor Fulda und der JugendKathedralChor Fulda gemeinsam mit dem Originalklangorchester L’arpa festante und den Solisten Philippa Boyle (Sopran), Kate Allen (Mezzo), Ingyu Hwang (Tenor) und Thomas Faulkner (Bass) eine großartige Aufführung von Verdis Werk im voll besetzten Fuldaer Dom. Aufgrund der großen Nachfrage hatte es bereits am Samstagmorgen eine öffentliche Generalprobe gegeben, die ebenfalls viele Zuhörer genossen.

Auch für die etwa 200 Sängerinnen und Sänger der Chöre am Fuldaer Dom stellte Verdis Requiem ein besonderes Highlight dar: „Da das Requiem in den Proben bereits vielversprechend klang, hatte ich mich sehr auf die Aufführung gefreut. Im Konzert jedoch wurden meine Erwartungen durch das gute Zusammenwirken mit dem Orchester nochmal übertroffen. Besonders spannend fand ich, wie die Zuhörer emotional von der Musik mitgerissen wurden", sagt Elisa Schmidt aus dem Domchor Fulda.

"Verdi kannte ich bisher nur aus Opern, die eher weniger meine Wahl für ein Abendprogramm wären. Mit dem Requiem habe ich Verdi neu und anders kennengelernt", so Raphael Weichbrodt, ebenfalls Mitglied des Domchors. "Mit welchen musikalischen Mitteln der Komponist die liturgischen Texte illustriert hat, berührt mich nicht nur als Musiker, sondern auch als Theologe. Es war eine einmalige Erfahrung, dieses herrliche Werk mit aufführen zu dürfen."

„Das Verdi Requiem mitsingen zu können, war ein sehr erhebendes Erlebnis. Besonders beeindruckend sind bei diesem Stück die Tempi Wechsel. Es hat wieder einmal große Freude gemacht beim Domkonzert mit zu singen", sagt Lea Schlingensiepen aus dem JugendKathedralChor Fulda.

Domkapellmeister Franz-Peter Huber resümiert das Konzert: „Mit der Aufführung der großartigen Requiem-Vertonung von Giuseppe Verdi ist ein persönlicher Traum in Erfüllung gegangen, da dieses Werk einen ganz besonderen Platz in der Oratorien-Literatur einnimmt. Ich freue mich besonders, dass der Unterschied zwischen den sehr kontemplativen Momenten und den klanggewaltigen Ausbrüchen sehr gelungen ist. Ich danke allen Mitwirkenden für dieses großartige Erlebnis hier im Fuldaer Dom." +++

 


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