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Will zum Abschluss einen Sieg mit seiner Mannschaft: Steinbachs Spielertrainer Petr Paliatka (m.) - Archivbild: Bernd Vogt

FUSSBALL Waren vier Absagen zu viel?

SV Steinbach und Rot-Weiss Frankfurt kämpfen ums Überleben

13.12.17 - Keine andere Hessenliga-Mannschaft hatte auf Grunde des nassen und winterlichen Wetters, welches seit Anfang November Einzug in Hessen hält, so viele Spielausfälle zu beklagen wie der Sportverein Steinbach. Drei Heim- und ein Auswärtsspiel wurden seit dem 4. November abgesetzt. So auch das Heimspiel gegen die SG Rot-Weiss Frankfurt, welches nun am Samstag (15 Uhr) stattfindet. Jedoch nicht, wie ursprünglich angesetzt, im Steinbacher Mühlengrund, sondern im Stadion am Brentano Bad.

Denn im Gegensatz zum SVS verfügen die Rödelheimer über einen Kunstrasen. Die Wahrscheinlichkeit, dass gespielt wird, ist somit natürlich gestiegen. Denn auf dem Steinbacher Grün fand zum letzten Mal am 31. Oktober ein Spiel statt. Seitdem ist der Platz gesperrt. „Ich kann sagen, dass auch dieses Wochenende das Spiel ausgefallen wäre, hätten wir nicht das Heimrecht getauscht“, so Petr Paliatka, Spielertrainer des osthessischen Hessenligisten.

Neben der Partie gegen Rot-Weiss Frankfurt fielen auch die Spiele gegen Teutonia Watzenborn-Steineberg und den VfB Ginsheim aus. Ebenso wurde das Gastspiel beim OSC Vellmar abgesagt - der Kunstrasen war vereist. Immer pünktlich zum Wochenende öffnete Petrus die Pforten und es regnete oder schneite. Dazu kommt, dass unter dem Steinbacher Rasen ein Bach seinen Lauf nimmt und die Bedingungen dadurch noch mehr erschwert.

Aber nun zum Spiel am Samstag: Frankfurt und Steinbach reichen sich in der Tabelle die Hand. Mit elf Punkten steht der SVS auf dem 16. Tabellenplatz, der SV Rot-Weiss Frankfurt mit zwölf Zählern einen Rang davor. Jedoch haben die Rödelheimer auch satte drei Spiele mehr wie die Schwarz-Weißen. Für beide Mannschaften wäre ein Sieg richtungsweisend und von immenser Bedeutung. Denn die Frankfurter haben es, trotz ihres prominentes Ex-Trainers Mario Basler, nicht geschafft, aus dem Tabellenkeller zu springen. Am Montag gab der Verein bekannt, dass sie nun getrennte Wege gehen.

Kann der SV Steinbach mit einem ...

„Wir wissen ganz genau, was möglich ist und wir wollen zeigen, was wir können“, so SVS-Coach Petr Paliatka, der mit seiner Mannschaft diese Woche zweimal auf dem Kunstrasen in Nüsttal trainieren wird. Der Sportverein Steinbach will in Frankfurt noch einmal alles geben und eine ähnlich gute Leistung wie gegen Borussia zeigen. Beim Gastspiel in der Johannisau verloren die Schwarz-Weißen in allerletzter Sekunde mit 2:3 gegen den Fuldaer Traditionsclub.

„Die Mannschaft ist fit und hält zusammen. Wir müssen uns dieses Jahr noch ein einziges Mal auf uns konzentrieren“, so Paliatka, denn mit einem Sieg würde der SVS an Rot-Weiss vorbeiziehen und den Abstand auf Ederbergland auf zwei Punkte verkürzen. „Wir könnten so mit einem besseren Gefühl in die Vorbereitung für die Rückrunde starten." Ein gutes Gefühl hat Paliatka übrigens auch, was sein Personal angeht. „Alle Jungs sind da“, so der Coach. Privat verhindert sei lediglich Petr Kvaca. (fvo) +++


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