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15.11.08 - SPORT

Bad Kissinger "Wölfe" fanden ihren Meister - 8:1 Niederlage gegen Erkersreuth

Innerhalb von nur sechs Tagen trafen die Wölfe bereits zum zweiten Mal auf Erkersreuth und fanden darin auch ihren ersten Meister. Mit 13 Spielern ging es am Freitagnachmittag Richtung Tschechien. Von Anfang an ließen die Gastgeber aus Erkersreuth keinen Zweifel aufkommen, dass sie sich nach dem 9:3-Erfolg vom letzten Samstag in Bad Kissingen auch beim Rückspiel in Selb die beiden Punkte sichern wollten. Am Ende hieß es 8:1 (3:1, 2:0, 3:0) für Erkersreuth.

Ein früher Doppelschlag durch Spielertrainer Grögor und Kiesl sorgte schnell für klare Verhältnisse, jedoch versäumten es die Gastgeber in der Folgezeit, aus ihrer drückenden Überlegenheit heraus ergebnismäßig nachzulegen. So dauerte es bis zwei Minuten vor der ersten Sirene, ehe Gärtner im Alleingang auf 3:0 erhöhte. Als Erkersreuth wohl geistig schon in der Kabine saß, schloss Christoph Hengst einen Konterversuch mit dem Anschlusstor zum 3:1 ab.

Im zweiten Spieldrittel bot sich den wenigen Zuschauern das gleiche Bild: Die Kissinger standen gut in der Defensive und lauerten auf Konterchancen. So konnte man lange den Spielstand halten. Erst gegen Ende der zweiten Spielperiode war mit dem 5:1 die Entscheidung gefallen. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die Wölfe, die ohne Dennis Kramer auskommen mussten, wenige Chancen vor dem Tor bekommen würden. Dazu kam, dass Matthias Back im ersten Drittel so schwer gecheckt wurde, dass er bis zum zweiten Drittel benötigte, um wieder ins Spiel zu finden. Der Check war zwar mit fairem Einsatz, jedoch so hart, dass das Vollvisier einen Zentimeter nach innen gedrückt wurde.

Auch im Schlussdrittel beschränkten sich die Unterfranken darauf, das Ergebnis aus ihrer Sicht so erträglich wie möglich zu gestalten. So erlebte der Keeper der Gastgeber einen ruhigen Abend, ganz im Gegensatz zu seinem Kissinger Kollegen Oliver Ebenrett, der sich erneut zum stärksten Akteur seiner Mannschaft steigerte, auch wenn er den Puck noch dreimal aus dem Netz holen musste.

Am kommenden Wochenende führt die Reise der Wölfe nach Ingolstadt, wo der aktuelle Tabellenführer und Ligafavorit wartet. Die Aufgabe wird nicht einfacher werden. Es gilt eine gute Mannschaftsleistung abzugeben und sich achtbar aus der Affäre zu ziehen. Am 6. Dezember folgt dann das Rückspiel, wo die Wölfe auf eine kleine Sensation hoffen. (A.G.)

Schiedsrichter: Lippert, Dürnhofer

Strafminuten: Erkersreuth 18 + 10, Bad Kissingen 16

Zuschauer: 50

Tore: 1:0 (7.) Grögor, 2:0 (8.) Kiesl, 3:0 (18.) Gärtner, 3:1 (19.) Christoph Hengst, 4:1 (29.) Gärtner, 5:1 (39.) J. Sommerer, 6:1 (41.) Gärtner, 7:1 (46.) M. Sommerer, 8:1 (56.) Grögor +++

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