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16.11.08 - SPORT

Niederlage im 200-Minuten-Krimi: Bremen schlägt TTC RS FD-Maberzell mit 3:2

Der Lauf des zuletzt auf ganzer Linie überzeugenden Waldner-Teams aus Osthessen ist heute Nachmittag in Bremen unplanmäßig gestoppt worden. In einem 200-Minuten-Krimi auf hohem sportlichen Niveau setzten sich die Norddeutschen vor 470 Zuschauern im Sportturm der Bremer Universität schlussendlich mit 3:2 durch. Damit hat Werder die Distanz zum Abstiegsrang Neun vergrößert und schielt nun sogar ein wenig in Richtung Mittelfeld, die punktgleichen Osthessen haben dagegen wichtigen Boden im Kampf um die Play-Offs eingebüßt. Ein erneut überzeugender Lars Hielscher sorgte mit Siegen gegen die Fuldaer Robert Svensson und Wang Xi für zwei Drittel der Punkte seines Teams.

Mit 1:0 hatte der frischgebackene Final-Four-Teilnehmer Werder Bremen gegen den Gast aus Fulda-Maberzell geführt. Lars Hielscher hatte den Fünfsatzkrimi gegen den starken Schweden Robert Svensson zu seinen Gunsten entschieden. Doch die zuletzt viermal in Folge siegreichen Osthessen schlugen zurück: der nächste Fünfsatzkrimi ging nämlich an Fulda - Wang Xi hatte gegen Trinko Keen im Zielfinish hauchdünn die Nase vorn. Der drahtige Chinese hatte damit sein achtes DTTL-Einzel in Folge gewonnen.

Zwischenzeitlich schien es, als würde Fulda, das am Freitag in der Champions League gegen Levallois Tischtennis vom allerfeinsten geboten hatte, auch in Bremen seine Erfolgsserie fortsetzen können. Die Osthessen gingen nämlich mit 2:1 durch Jan-Ove Waldners Sieg gegen den Japaner Seiya Kishikawa in Führung. Ein hochkonzentrierter Lars Hielscher schlug jedoch erneut zu und wendete durch ein 3:1 gegen Wang Xi das Blatt. Das Doppel musste entscheiden - und hier hatte Werder mit Kishikawa/Keen die entscheidende Trumpfkarte im Ärmel. Die japanisch-niederländische Rechts-Links-Kombination bezwang Waldner/Svensson in drei Sätzen zum umjubelten Werder-Triumph.

Die Bremer, die bereits am Freitag in Grenzau beim Final-Four-Einzug eindrucksvoll unter Beweis stellten, welches Potenzial in der Truppe steckt, können optimistisch in die Rückrunde blicken. Fulda hingegen benötigt unbedingt eine erneute Serie, möchte man sich am Ende nicht vorwerfen lassen müssen, als Spätstarter die Play-Offs förmlich verschlafen zu haben. (DTTL). +++

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