04.02.18 - Im Rahmen der Kampagne „Hessen lebt Respekt“ hat Innen- und Sportminister Peter Beuth beim integrativen Sportfest in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Rotenburg den SV 1941 Rotenburg e.V. als „Ort des Respekts“ ausgezeichnet.

Auch Nia Künzer war gekommen
„Sport ist nicht nur Bewegung sondern auch Begegnung. Gegenseitiger Respekt und Dialogbereitschaft sind die Grundvoraussetzung für ein gutes Miteinander und damit auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der SV Rotenburg ist ein leuchtendes Beispiel, wie Vereine Werte wie Respekt, Toleranz und Fairplay vermitteln können. Hier steht das Miteinander im Vordergrund, welches für den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort unabkömmlich ist. Die Ehrung des Vereins mit seinem Projekt ‚Fußball verbindet‘ ist mir daher eine besondere Freude. Rotenburg lebt Respekt“, so Innen- und Sportminister Peter Beuth.
Die Verleihung der Auszeichnung nahm der Innenminister im Rahmen eines integrativen Sportfestes wahr. Der Sportverein wurde mit der Auszeichnung damit in den Kreis von insgesamt 26 Modellvorhaben und Projekten aufgenommen, die sich in Hessen besonders um das respektvolle Miteinander in ihrem Umfeld verdient gemacht haben.

Das Foto von rechts: Der Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Sporthilfe Hessen ...
„Wir zeigen mit unterschiedlichen Begegnungs- und Beteiligungsprojekten, wie eine Kultur der Achtsamkeit, des Miteinanders und des Zusammenhalts in Hessen aussehen kann, zum Beispiel gegenüber Polizei und Rettungskräften, älteren Menschen oder Flüchtlingen. Wir laden Bürgerinnen und Bürger, gesellschaftliche Institutionen und Akteure ein, sich daran zu beteiligen – egal, von woher sie kommen. Respekt geht uns alle an“, so Peter Beuth.Eingeladen hatte die Hessische Landesregierung Bürgerinnen und Bürger in die Sporthalle der Erstaufnahmeeinrichtung des Regierungspräsidiums Gießen in Rotenburg. Eröffnet wurde der „integrative Sporttag“ durch Innenminister Peter Beuth, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich und Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald. Alle drei Redner stellten dabei fest, dass Sport Menschen verbindet.

Dragoslav Stepanovic (Stepi) mit Nia Künzer

Der Leiter der Erstaufnahmeeinrichtung Thomas Baader, zweiter von rechts mit seinen ...

Zwei die gut miteinander können, Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald, ...
Verein SV Rotenburg vermittelt Werte und Respekt
Ein Höhepunkt des Tages war die Ehrung des SV Rotenburg als „Ort des Respekts“ durch Innenminister Peter Beuth. Der Sportverein wird damit in den Kreis von insgesamt 26 Modellvorhaben und Projekten aufgenommen, die sich in Hessen besonders um das respektvolle Miteinander in ihrem Umfeld verdient gemacht haben. „Der SV Rotenburg ist ein leuchtendes Beispiel, wie Vereine Werte, wie Respekt, Toleranz und Fairplay vermitteln können. Hier steht das Miteinander im Vordergrund, welches für den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort unabkömmlich ist“, so Minister Beuth.

Moderator Werner Damm

Die ehrenamtlichen Helfer des DRK Rotenburg
Viele sportliche Events
Vielfältige sportliche Showevents fanden statt, die von den vielen Zuschauern aus Rotenburgs und Umgebung mit viel Beifall belohnt wurden. Unter anderem beteiligt sind die Jazz-Dancer, Basket- und Volleyballer der TG Rotenburg sowie die Kinderturngruppe der TG Lispenhausen. Wer wollte, konnte sich an einer Trainingseinheit in Karate mit Wael Shueb, einem Mitglied des Internationalen Flüchtlingsteams bei Olympia 2020 in Tokio beteiligen. Sportlicher Höhepunkt der Veranstaltung war das Fußballspiel der Hessischen Landtagself gegen eine interkulturelle Auswahlmannschaft von Geflüchteten der Rotenburger Erstaufnahmeeinrichtung. Verstärkt wurde die Landtagself mit der ehemaligen DFB-Nationalspielerin und Fußballweltmeisterin Kerstin Garefrekes, die Bundesligaspielerin Meike Weber (1. FFC Frankfurt) sowie den ehemaligen Bundesligatrainer von Borussia Mönchengladbach, André Schubert. Das Spiel endete mit 7:3 für die Mannschaft der Erstaufnahmeeinrichtung.
Der ehemalige HR-Sportmoderator Werner Damm führte sehr professionell durch das Programm.
Bei dieser Veranstaltung mit dabei war auch die Fußball-Legende Dragoslav Stepanovic (Stepi, Lebbe geht weiter) und die Landtagself. Der ehemalige Fußballprofi Jimmy Hartwig, die Fußballerinnen Kerstin Garefrekes, Laura Störzel, Meike Weber und auch die ehemalige Spitzenfußallspielerin Nia Künzer waren gekommen. Der ehemalige Bundesligatrainer von Borussia Mönchengladbach André Schubert, der Karateka und Kickboxer Ernes Erko Kalac, ehemals Integrationsbotschafter des DOSB und Wael Shueb, Mitglied des Internationalen Flüchtlingsteams bei Olympia 2020 in Tokio waren der Einladung gefolgt.
Hintergrund:
Seit dem „Jahr des Respekts“ 2017 wirbt die Landesregierung für Toleranz und Hilfsbereitschaft im Alltag, Rücksichtnahme im Verkehr, Fairness im Sport, Respekt in den sozialen Medien, vor Polizei, Rettungskräften und Ehrenamtlichen sowie bei der Integration von Flüchtlingen. Mit der Kampagne soll dem immer rauer werdenden Klima in der Gesellschaft eine klare Haltung entgegensetzt und für Werte wie Rücksichtnahme, Toleranz und Achtung im Umgang miteinander geworben werden. (Gerhard Manns / pm) +++
Zwei ehemalige Bürgermeister waren auch unter den Zuschauern, Horst Groß, Bebra zweiter von ...
Stepi im Interview mit Werner Damm
Die Akrobaten Said Mosavi und Eric Heifl werden vorgestellt....
...und zeigen was sie können
Leonie Klingenhöfer und Sarah Janczik, TG Lispenhausen
Tolle Akrobatik der beiden
Dafür gabs Medaillen vom Minister
Die beiden kennen sich schon lange, Horst Groß und Stepi
Die Jazz-Dance Gruppe der TG Rotenburg
Die Landtagself mit Stepi, Mitte Fotos(6): RP Gießen
Werner Damm interviewt André Schubert und Jimmy Hartwig, von links
Die Mannschaften nach dem Spiel, das das Team der EAE mit 7:3 gewonnen hatte