- Symbolbild: pixabay

ALSFELD Grenzwerte überschritten?

Radverkehr und dicke Luft in Alsfeld: VCD diskutiert Mobilitätsthemen

13.03.18 - Die von ihm mitinitiierten Messungen zur Luftbelastung in Alsfeld und der Radverkehr in der Region standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung des Kreisverbands des Verkehrsclubs Deutschland (VCD).

Nachdem die Messröhrchen in der Alicestraße in Alsfeld abgenommen sind, warten alle Initiatoren der Messinitiative auf die Untersuchungsergebnisse. Sie werden für Mitte März erwartet. Bis dahin wollen die Aktiven des Verkehrsclubs überlegen, wie sie möglichst große Aufmerksamkeit für die Belastungssituation herstellen können und mit welchen Forderungen für eine Verkehrspolitik, die der Gesundheit der Menschen einen deutlich höheren Stellenwert einräumt, sie in die lokale Öffentlichkeit gehen werden. „In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg hat die Messaktion auch in kleineren Städten Stickoxidbelastungen der Luft festgestellt, die deutlich über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft lagen. Es ist also keineswegs nur ein Problem der Großstädte. Voraussichtlich wird sich auch für und in Alsfeld der Handlungsdruck für eine andere, menschen- und umweltfreundliche Verkehrsplanung und -politik erhöhen,“ so Gerhard Kaminski.

Einen großen Stellenwert hat für den Verkehrsclub dabei eine deutlich stärkere Förderung des Radfahrens. Dies gilt für den Vogelsbergkreis wie auch für den Wetteraukreis, in dem zurzeit die Fortschreibung des Radwegplans von der Kreisverwaltung betrieben wird. „Wir werden mit einer eigenen Stellungnahme Verbesserungsvorschläge machen. Dabei wird es um mehr und bessere Radwege, aber auch attraktivere Fahrradabstellanlagen, vor allem auch an den Bahnhöfen, gehen,“ erläuterte Christoph Winterberg. Außerdem will der VCD-Kreisverband sich dafür einsetzen, dass es eine stärkere Orientierung der Radverkehrsplanung an den Anforderungen von Elektrofahrrädern gibt: „Radfahren mit dem E-Bike ist deutlich schneller und dynamischer als mit dem herkömmlichen Rad, dem muss die Verkehrsplanung mehr Rechnung tragen, beispielweise durch Radschnellwege, wie ein erstes Projekt im Ruhrgebiet zeigt. Auch im Randbereich des Ballungsraums Rhein-Main gewinnt das zunehmend für Berufspendler an Bedeutung,“ so Winterberg.

Über ihre Vorstellungen zu einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Mobilität wollen die VCD-Aktiven auch 2018 wieder am 1. Mai auf dem Hoherodskopf werben. Sie beteiligen sich mit einem Infostand am „Vulkanfest“, das dort zum Start des „Vulkanexpress“, dem saisonalen Busangebots der Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO), stattfindet. Die Fahrradmitnahme ist dabei Standard des Angebots, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut.


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