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03.12.08 - Sport

Nichts für "Warmduscher": Neuensteiner beim Wald-Marathon - Schlammspringer

Zehn SC-Neuensteiner starteten gemeinsam mit rund 600 Läufern beim 28. Wald- Marathon-Klassiker in Bad Arolsen. Andrea Biskamp lief hier ihrem ersten Marathon und Dr. Rita Schmieding wurde 2. in der Altersklasse W 40 mit einer hervorragenden Zeit von 03:47:23 Stunden.´

Nachfolgend ein Laufbericht von Uwe Gathmann (SC Neuenstein): Schon bei der Begrüßung durch den Veranstalters Heinrich Kuhhaupt in der großen Twistesee-Halle wird deutlich, dass die Strecke kein Hochgeschwindigkeitskurs ist. Es sind etliche Steigungen zu bewältigen und die Beschaffenheit der Wege ist auch nicht immer danach. Zum 1. Advent gesellten sich am Samstagmorgen die ersten Schneeflocken dazu, so dass sich vor dem Start die Laufstrecke in eine wunderschöne Winterlandschaft mit Schnee auf den Zweigen verwandelte. Im Ganzen gesehen ein passables Wetter und mit 0 Grad knapp an der Grenze von zu kühl.

Schlammspringer

Die Laufwege sahen schon bald nicht mehr so schön aus. Nach kurzer Zeit sahen die Schuhe alle gleich aus und platschten dreiviertel der Strecke in waldbraunen Brei – zum Glück ohne Rutschen. Also Bad Arolsen 2008 ist schon „very matsch“. Der Waldboden ist schwer und macht die Schuhe und das Laufen auf die Dauer etwas zäh. Am Anfang merkt man die zusätzliche Kraftanstrengung noch nicht, aber zum Ende hin um so mehr. Eben ein Waldlauf . Heißt ja auch Wald-Marathon!

„Route 66“ mitten im Wald

Durch den Wald zieht sich die Kolonne der Läufer, die man gerade an den Steigungen schön sehen kann. Einen besonders schönen Eindruck bekommt man davon bei Kilometer 24 bis 28 Hier könnte man glauben man befindet sich auf der „Route 66“ lang, hoch und nie enden wollende Steigungen die bis zum freundlichen grau-blauen Himmel zu reichen scheinen.

Trotz allem bleibt der Spaß

Auch mit dem „Publikum“ so Uwe Gathmann. Als dort einsam ein Klatscher steht grüße ich ihn mit „Hallo Publikum“. Es sagt der Läufer neben mir: „das war doch schon mindestens der zweite Zuschauer seit zehn Kilometern“ . Na ja, nicht die Masse macht es, sondern die Klasse. Und klasse sind die schon, die hier draußen für uns da stehen. So trifft man sein Publikum immer wieder an der Wegstrecke und es ist ein bisschen ein Gefühl wie Bekannte treffen. Hinzu kommt, dass alles andere drum herum , zugegeben -bis auf eine Kleinigkeit- gut organisiert war.

Der härteste Teil des Marathons traf uns eiskalt beim Duschen. Das Wasser hatte, wie wir uns im Nachhinein haben sagen lassen aus Tradition, mindestens gefühlte 0 Grad. Der Bad Arolsener Wald-Marathon ist halt nichts für „Warmduscher“.

Name Zielzeit Platz Altersklasse Gesamt

Wierschula, Hans-Joachim 03:46:20 AK 7. M 55 123

Dr. Schmieding, Rita 03:47:23 AK 2. W 40 128.

Gathmann, Uwe 04:01:49 AM 47. M 45 227.

Köppen, Michael 04:13:31 AK 68. M 45 305.

Biskamp, Christoph 04:19:33 AK 44. M 50 331.

Berger, Birgit 04:36:56 AK 14. W 40 408.

Biskamp, Stefan 04:38:51 AK 85. M 45 414.

Biskamp, Andrea 04:38:52 AK 15. W 40 415.

Biskamp, Kerstin 04:40:51 AK 16. W40 423.

Biskamp, Ulrich 04:43:45 AK 89. M 45 435.

…und

Biskamp; Markus 03:43:22 AK11. M 50 103. Jelly Bears Berlin. +++

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