Infoveranstaltung in Uerzell - Foto: privat

STEINAU/STR.Beim Forellenfest in Uerzell

Trassen-Variante VII: Bürgerinitiative informiert über "Monsterbrücke"

16.05.18 - Über ein sehr starkes Interesse der Bevölkerung von Uerzell/Neustall und Anrainerorten konnte sich die „BI – Pro Lebensraum am Rand des Vogelsbergs“ am vergangenen Sonntag in Uerzell am Forellenfest freuen.

Die Bürgerinitiative (BI) vertritt seit 2016 die Interessen ihrer knapp 1000 Mitgliedern im Bereich der betroffenen Orte Ulmbach, Uerzell/Neustall, Hintersteinau und Wallroth in Bezug auf den Neubau der Bahntrasse von Gelnhausen nach Fulda. Auf Wunsch der Ausrichter des weit bekannten Forellenfestes informierte die BI über den genauen Stand der Trassenauswahl nach der Reduzierung von sieben auf zwei Vorschlagsvarianten. Auch hier konnten wieder viele weitere Unterstützer geworben werden, welche beim Kampf gegen die neue Variante VII (sieben) ihre Hilfe angeboten haben. Gerade die Einwohner von Uerzell/Neustall wären mit einer rund 45 Meter hohen „Monsterbrücke“ und einem der geringsten Abstände aller Vorschlagsvarianten zu einer Ortschaft sehr stark betroffen, dies wurde vielen erst jetzt bewusst. Die von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr geplante Veranstaltung musste aufgrund starker Nachfrage bis um 16:00 Uhr verlängert werden, um alle Fragen zu beantworten. „In den Gesprächen spiegelte sich die hohe Kampfbereitschaft vieler Anwohner bei einem eventuellen Klageverfahren wider“, so André Möller. Auffällig und erschreckend ist, dass aufgrund der Nähe zum Ort die Erträglichkeitsgrenze von 49dBA im gesamten Ort trotz geplanter Schallschutzmauer deutlich übertroffen wird. Dies entsteht durch die nachts auf der Strecke geplanten Güterzüge.

Die Bürgerinitiative weist darauf hin, dass in den nächsten 4 Wochen, bis zur Bekanntgabe der finalen Trassenvariante IV (vier) oder VII (sieben) am 8. Juni 2018, diverse Veranstaltungen gegen die Variante VII (sieben) geplant sind. Die nächste Infoveranstaltung findet am Samstag, 12. Mai, während des Kindergartenfestes in Wallroth statt. Wallroth wird durch die Variante VII massiv während der jahrelangen Bauphase durch permanenten LKW-Verkehr belastet. (pm) +++


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