- Fotos: kel

SCHLÜCHTERNBeruf trifft auf Berufung

Kreishandwerkerschaft zeichnet 17 Jungmeister und neun Meisterjubilare aus

11.06.18 - Kammerpräsident Klaus Repp und Kreishandwerksmeister Joachim Wagner haben beim Meisterforum in der Schlüchterner Stadthalle 17 Jungmeister und neun 25-jährige Meisterjubilare geehrt. „Hier trifft Neugier auf Erfahrung, Stolz auf Erhabenheit, Ausblick auf Weitblick, Innovation auf Tradition und Beruf auf Berufung“, hob Repp in seiner Laudatio hervor. Das Handwerk zeichne sich gerade dadurch aus, dass alle Generationen daran mitwirkten und ihre Fingerabdrücke hinterließen. Es komme nicht auf das Alter an. Denn Meister würden immer gebraucht. „Ihr Wort zählt. Auf sie ist Verlass. Auf ihren Sachverstand fußt die Gesellschaft“, betonte der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden. Das Handwerk sei Produzent und Dienstleister zugleich.

Das Motto des Meisterforums lautete treffend:„Dieser Tag gehört euch. Die Zukunft übrigens auch.“ So standen nach den Ehrungen vor allem gute Gespräche im Vordergrund. Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler wünschte sich, dass die Jungmeister Tatkraft und Elan bewahrten, neue Ziele anpeilten und immer auf neue Gegebenheiten angemessen reagierten. „Der Main-Kinzig-Kreis und die Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern wissen, was sie aneinander haben: jungen Menschen Chancen zu geben. Dafür steht das Handwerk. Auch denen, die es nicht so leicht haben“, sagte die Vizelandrätin.

Der Schlüchterner Bürgermeister Matthias Möller bezeichnete den Meisterbrief als ein Zeugnis der Leistung und handwerklicher Fähigkeit. Die Auszeichnung stehe für Fleiß, Disziplin und  Ausdauer. Die Meisterschaft sei eine gute Alternative zum akademischen Studium. „Es bleibt zu wünschen, dass mehr junge Menschen handwerkliche Berufe erlernen.“

In einem Impulsreferat hatte der Schlüchterner Unternehmer, Speaker und Autor Manuel Marburger die These aufgestellt, dass Harmonie im Unternehmen Leistung anziehe. „Motivierte Mitarbeiter und Teams erzielen Höchstleistungen“, betonte der Gründer einer Kletter-Spezial-Einheit und Gewinner des Hessischen Gründungspreises. „Immer auf der Suche nach neuem Wissen und der Frage nach dem, was die Menschen und die Welt antreibt, habe ich immer neue Wege betreten“, berichtete der Top 100 Speaker. Erfolg bedeute „einen Schritt vor den Markt zu kommen und die nächste Idee drauf zu setzen“, so Marburgers Credo. Im Anschluss gab es ein sommerliches Barbecue mit dem deutschen Grillmeister Harald Hölzer und seiner Barbecuecompany.

Ehrungen

Jungmeister: Kraftfahrzeugtechniker: Uwe Beschorner (Gründau), Arno Böhm-Hennes (Linsengericht), Tino Habersack (Hasselroth), Jean-Marc Paczarkowski (Wächtersbach). Maler und Lackierer: Andreas Ziegler (Sinntal), Sven Bamberg (Neuhof). Maßschneiderin: Victoria Hübner (Gründau). Maurer und Betonbauer: Dominik Hübenthal (Felsberg), René Gensler (Nüsttal). Tischler: David Felczer (Gründau), Florian Leitschuh (Flieden), Christoph Röll (Hörstein), Florian Riebel (Gelnhausen), Emanuel Walz (Jossgrund). Zimmerer: Tobias Fritz (Steinau). Zweiradmechaniker: Julian Donnecker (Bad Soden-Salmünster).

25-jährige Meisterjubilare: Feinwerkmechaniker: Ralf Weber (Hasselroth). Friseurin: Birgit Milde-Druschel (Flieden). Kälteanlagenbauer: Ludwig Werner (Linsengericht). Kraftfahrzeugtechniker: Benno Eich (Jossgrund). Maler und Lackierer: Esther Hummel (Gelnhausen). Maurer und Betonbauer: Johannes Scheidemantel (Schlüchtern). Raumausstatter: Udo Führen (Flörsbachtal). Steinmetz und Steinbildhauer: Gunther Seiffert (Bad Homburg). Tischler: Josef Rieth (Biebergemünd). (kel) +++


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