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Der Stadtverband Fulda der Freien Demokraten hat seinen Vorstand für die nächsten zwei Jahre auserkoren. - Foto: privat

FULDA Die Liberalen positionieren sich

FDP-Stadtverband: Mit Sibylle Herbert weiterhin an der Spitze

11.07.18 - Der Stadtverband Fulda der Freien Demokraten hat auf einer Mitgliederversammlung den Vorstand für die nächsten zwei Jahre auserkoren. Die bisherige Vorsitzende Sibylle Herbert wurde einstimmig wiedergewählt. Die beiden Stellvertreter sind der Fraktionsvorsitzende im Fuldaer Stadtparlament, Michael Th. Grosch, und die Bundestagskandidatin Sibylle von Brunn. Als Schatzmeister fungiert Klaus von Rhein. Beisitzer sind Helge Mühr, Thilo E. Sprengel, Dr. Sebastian Koch, Enrico Schautschik und Gerhard Möller-Berlitz.

Im Rückblick wurden von der Vorsitzenden die Kommunalwahl und die Bundestagswahl thematisiert. Bei beiden Wahlen hätte die FDP Fulda ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Die Fraktion im Stadtparlament hätte einen Sitz dazu gewonnen und im Magistrat seien die Liberalen wieder durch Sibylle Herbert vertreten. Auch die Bundestagswahl sei erfolgreich verlaufen. Das Ergebnis hätte über dem Hessenschnitt gelegen. Mit Sibylle von Brunn hätten die Fuldaer Freien Demokraten eine engagierte und kompetente Direktkandidatin. 

Breiten Raum in der Diskussion nahm die Fuldaer Kommunalpolitik ein. Fraktionsvorsitzender Michael Grosch erklärte, warum sich die Fraktion gegen den Hessentag 2021 ausgesprochen hätte. „Wir stehen einer grundsätzlichen Ausrichtung eines Hessentages nicht ablehnend gegenüber, da es ein schönes Fest für die Bürger ist und nachhaltig Investitionen durch Fördermittel des Landes umgesetzt werden können. In der aktuellen Situation sehen wir jedoch die Leistungsfähigkeit der Stadtverwaltung zur Umsetzung aller notwendigen Maßnahmen mit nachhaltigen Charakter als nicht gegeben an.

Das Stadtjubiläum und die Landesgartenschau binden bereits das Personal der Stadtverwaltung. Es kann nicht sein, dass dadurch schon angeschobene Projekte, wie die soziale Stadt, Weidesgrund und Ochsenwiese, Erneuerung Pauluspromenade sowie Planung Bahnhofsumfeld, durch Personalmangel nach hinten geschoben werden. Auch die heimische Bauwirtschaft ist jetzt schon an ihre Kapazitätsgrenze angelangt. Es wäre sinnvoller, die geplanten Investitionen nicht so einem unnötigen Druck auszusetzen.“

Nach ausgiebiger Debatte wurden die Mitglieder vom Kreisvorsitzenden Mario Klotzsche auf den Landtagswahlkampf eingestimmt. Mit Jürgen Lenders haben die Fuldaer Liberalen einen erfahrenen Kandidaten, der auf dem sicheren Listenplatz zwei für den Wahlkreis Fulda 1 kandidiert. (pm) +++


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