Führungswechsel beim RC Rhön: Ulrich Bühler übergibt das traditionelle Staffelholz an Anke Werdecker, die neue Präsidentin Serviceclubs. - Foto: Christel Hillenbrand

HOFBIEBERVielfalt als Herausforderung

Anke Werdecker folgt als Präsidentin des Rotary Clubs Rhön auf Ulrich Bühler

12.07.18 - „Vielfalt“ lautet das Jahresthema der neuen Präsidentin des Rotary Clubs Rhön: Anke Werdecker übernahm jetzt das Amt von Professor Dr. Ulrich Bühler, der in den vergangenen zwölf Monaten den Serviceclub unter dem Motto „Bildung eröffnet Chancen“ geleitet hatte.

Im Mittelpunkt einer Farewell Party im Clublokal, dem Seminarhotel Fohlenweide in Hofbieber, standen der Rückblick auf 2017/18, ein vielversprechender Ausblick auf das neue rotarische Jahr, das am 1. Juli begonnen hat, sowie Ehrungen zahlreicher Rotarierinnen und Rotarier.

Wie der scheidende Präsident berichtete, seien die wöchentlichen Meetings sehr bunt, vielseitig, informativ sowie spannend gewesen und hätten viele neue Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche des komplexen Themas Bildung gegeben. Bühler erinnerte an Referentenvorträge über Bildungsrichtungen, an andere Themen wie beispielsweise die Funktion einer Oneline-Zeitung, Auswirkungen der EU-Datenschutzverordnung, der Wolf oder Müll und Abfallwirtschaft. Außentermine hätten unter anderem nach Schloss Adolphseck, zu zwei heimischen Unternehmen oder zur Kinderakademie geführt. Neu sei in seiner Amtszeit das erste Intercity Meeting der drei heimischen Rotary Clubs gewesen.

Höhepunkt

Als „unübertroffenen Höhepunkt des vergangenen rotarischen Jahres“ bezeichnete Bühler die Benefiz-Gala der besonderen Art unter dem Motto „Künstler für Kinder“ im Mai im Petersberger Propsteihaus. Diese bislang einmalige Veranstaltung, deren Reinerlös sozialen Projekte zugute kommt, sei finanziell sehr erfolgreich und eine tolle Werbung für den Club gewesen. Bühler schloss mit einem Dank an alle Vorstandsmitglieder und an seine Frau Andrea, die ihm stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden habe.

Präsidentin Anke Werdecker (Fulda) betonte, dass Vielfalt eine der größten Herausforderungen und Bereicherungen zugleich sei. Vielfalt bedeute einen Zugewinn für unsere Gesellschaft, ein Umdenken und erfordere ein hohes Maß an Toleranz, Akzeptanz und Inspiration. Werdecker erinnerte an die Bedeutung der Freundschaft und lud ein zu einem Jahr, „welches das enorme Potenzial und Wert unseres Clubs erneut erkennen lässt“. Benötigt würden Querdenker, Innovative, Akribische, Nachhaltige, Planer, Organisatoren, Nachdenkliche und Mutige.

In ihrer Amtszeit will die neue Präsidentin mehr gemeinsame Aktivitäten initiieren, die Tradition der Terrassen- und Kaminabende beleben, neue Mitglieder für den Club begeistern und kleine lokale Sozialprojekte planen. Eine Clubfahrt wird in den Rheingau führen. Außerdem soll der internationale Austausch junger Menschen gefördert werden. Werdecker abschließend: „Ich werbe dafür, unsere vielfältigen Kräfte zu bündeln, unserer Kreativität Raum zu geben, unsere Denkweisen zu nutzen und sie dem Club und seinen Mitgliedern zum Geschenk zu machen.“ (pm) +++


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