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Christopher Bott (l.) und Christian Neidhart fuhren gemeinsam die Transalp 2018 - Fotos: Christopher Bott/ Transalp

ARCO (ITALIEN) Steile Pass-Straßen und gewaltige Berge

Transalp 2018: zwei Osthessen überqueren Alpen mit dem Mountainbike

06.08.18 - Sieben Tage, sieben Etappen, 18.167 Höhenmeter und insgesamt 505,88 zu absolvierende Kilometer. 750 Teilnehmer aus 35 Nationen stellten sich auch in diesem Jahr wieder dieser Herausforderung: der BIKE Transalp 2018. Mittendrin: die beiden Osthessen Christopher Bott (Marktgemeinde Burghaun) und Christian Neidhart (Gemeinde Rasdorf).

Geschafft: mit dem 48 Platz bei den Männern und dem 98 Platz in der Gesamtwertung sind ...

Es ging steile Bergpässe hinauf...

...und wieder herunter

70 Mountainbiker aus 35 Nationen waren dabei

Steile Pass-Straßen, gewaltige Berge und atemberaubende Panoramen prägten die diesjährige BIKE Transalp, welche von Imst im Inntal (Österreich) über die Schweiz, bis ins italienische Arco führte. Vom 15. bis zum 21. Juli traten Profisportler, Amateure und Hobbysportler in die Pedale, um diese prägende Erfahrung zu machen.

Unter den Team-Namen „Rhön Racer“ gingen Bott und Neidhart an den Start. Wichtig: man musste sich in Zweierteams anmelden. Der Grund ist einfach. „Dass man sich in Zweierteams anmelden muss, stammt noch aus der Zeit, als es noch keine Handys gab. Falls einem aus dem Team etwas passiert wäre, hätte der andere Hilfe holen können“, erklärte Christopher Bott. Kein Wunder, denn manche Abfahrten und Anstiege waren so steil, dass man sein Bike schieben musste.

Nach einer anstrengenden Etappe ist eine kleine Abkühlung gefällig

Neben dem Mountainbiken...

...sahen die beiden atemberaubende Panoramen

Die längste und auch von den Höhenmetern anspruchsvollste Etappe wurde an Tag zwei gefahren. Vom österreichischen Nauders ging es über die schweizer Alpen ins italienische Livigno. Satte 101,82 Kilometer und 3.512 Höhenmeter absolvierten Bott, Neidhart und die anderen 748 Mountainbiker. Nicht ohne Grund hieß diese Etappe „Königsetappe“.

Doch insgeheim hatte es jede der sieben Etappen in sich. Geschlafen wurde deswegen in sogenannten „Camps“. „Mit Iso-Matte und Schlafsäcken haben wir in Turn-oder Tennishallen geschlafen“, erklärte Bott. Doch bevor es zu Bett ging wurde jeden Abend der Etappensieger geehrt, sowie eine Pastaparty gefeiert, damit die Akkus für den nächsten Tag aufgeladen waren.

So wurde sich vorbereitet

Aber zurück zum Anfang. Letztes Jahr im Oktober fassten Bott und Neidhart den Entschluss an der Transalp teilzunehmen. „Es ist eine Sache, die bei Mountainbikern auf der To-Do-Liste steht“, so Christopher Bott. Ein dreiviertel Jahr wurde nun trainiert, hart trainiert. „Am Ende hatten wir ungefähr 4.000 Trainingskilometer auf unseren Tachos stehen“, erklärte Bott, der zur Vorbereitung zwei und Christian Neidhart drei „Probe-Rennen“ absolvierte. Zusammen ging es auch in die Alpen, um sich an die Atmosphäre, die Höhenmeter und das Auf- und Ab der Bergpässe zu gewöhnen.

Jetzt, wo Christopher Bott und Christian Neidhart, der übrigens während der sechsten Etappe seinen 29. Geburtstag feierte, die Transalp hinter sich haben, blicken sie stolz auf die letzten 205,88 Kilometer zurück. „Es war eine Herausforderung, aber es hat sich gelohnt“, so Bott.

Nach sieben Tagen mit dem Mountainbike über die Alpen wurde in Arco am Gardasee noch einmal richtig gefeiert, kein Wunder, denn Bott und Neidhart belegten in der Männerwertung den 48. und in der Gesamtwertung den 98. Platz, „für uns Hobbysportler ist das schon gut“, so Christopher Bott hörbar stolz über die Leistung. Die Gesamtzeit betrug 33 Stunden un 50 Minuten. Fakt ist: „Wir werden es definitiv wieder machen.“ (Franziska Vogt) +++


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