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Strahlende Banker - Foto: Privat

SCHLÜCHTERN Während der Arbeiten am Neubau

Sparkasse nutzt Gebäude der VR-Bank als Übergangsquartier

06.08.18 - Nicht alle Tage geschieht es in Deutschland, dass eine Sparkasse ihren Sitz in die VR-Bank verlegt. Diese Vereinbarung haben nun die Vorstände der Kreissparkasse Schlüchtern und der VR-Bank Schlüchtern/Birstein getroffen für die Zeit des Sparkassen-Neubaus, der im Jahr 2020 beginnen soll.

„Im Rahmen der Fusion mit der Genossenschaftsbank Fulda werden wir nur noch ein Gebäude in der Schlüchterner Innenstadt benötigen“, beschreibt Frank Mackenroth, Vorstand der VR-Bank, die Ausgangslage der VR-Bank. Kurzfristig beginnen die Umbauarbeiten am Standort der VR-Bank Unter den Linden. Wenn diese Anfang 2020 abgeschlossen sind, ziehen die Mitarbeiter aus der Obertorstraße dorthin um und die Sparkasse zieht in das VR-Bank-Gebäude in der Obertorstraße ein.

„Es ist ein Glücksfall für unsere Sparkasse, dass die Zeitpläne von VR-Bank und Sparkasse so kompatibel sind“, freut sich Thomas Maus, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Schlüchtern. Die Sparkasse sei bereits seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Ausweichquartier während der zwei- bis dreijährigen Bauzeit der neuen Sparkassen-Hauptstelle. Torsten Priemer, Vorstandsmitglied der Sparkasse, hebt die besonderen Vorzüge hervor: „Wir ziehen in ein Bankgebäude mit der entsprechenden baulichen und sicherheitstechnischen Infrastruktur ein. Die versicherungstechnischen Anforderungen, die an uns gestellt werden, können wir in einem Gebäude, in dem bereits bisher eine Bank tätig war, natürlich ohne große Investitionen einhalten.“ Sogar die Kundenschließfächer aus der alten Sparkassen-Hauptstelle werden im neuen Gebäude Platz finden - dort, wo sich heute bereits die Schließfächer der VR-Bank befinden, die ins Gebäude Unter den Linden umgezogen werden.

„Im VR-Bank-Gebäude wird der Großteil der Sparkassenmitarbeiter Platz finden“, avisiert Thomas Maus. Darüber hinaus werden noch freistehende Flächen in den Sparkassenfilialen teils zur dauerhaften Nutzung, hergerichtet. Die Sparkassen-Vorstände freuen sich, dass bereits zu einem so frühen Zeitpunkt ein Mietvertrag für das Ausweichquartier unterschrieben werden konnte. Damit trete die Sparkasse Befürchtungen von Kunden und Mitarbeitern entgegen, dass während des Sparkassen-Neubaus eine Containerlösung zum Tragen kommen würde.

„Auch für uns kommt die Unterzeichnung des Mietvertrages zum günstigen Zeitpunkt“, zeigt sich das Vorstandsmitglied der VR-Bank, Werner Hölzer, zufrieden. Die VR-Bank habe noch einige Aufgaben im Rahmen ihrer Fusion zur VR-Bank Fulda zu lösen. Die Frage, wie das Gebäude langfristig genutzt werden soll, wird mit der Unterzeichnung des Mietvertrages um einige Jahre verschoben. „Wir freuen uns über einen Mieter, der zum einen das komplette Gebäude einschließlich der Parkplätze anmietet und zum anderen über eine gute Bonität verfügt“. (pm) +++


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