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- Fotos: Hans-Hubertus Braune

BAD HERSFELD SG Festspielstadt - Spvgg. Eschwege 4:5 n. E.

Klasse Pokal-Fight: Teufelskerl Fabian Brunner lässt Gastgeber träumen

23.08.18 - Was ein Spiel: die SG Festspielstadt/Spvgg. Hersfeld und die Spvgg. 07 Eschwege trennten sich in der zweiten Runde des Hessenpokals am Mittwochabend mit 4:5 nach Elfmeterschießen. Mit 0:1 in Rückstand geraten, rettete Tim Emmerich die Festspielstädter per Elfmeter in die Verlängerung gegen den Verbandsligisten. Der überragende Torwart Fabian Brunner war es , der die Gastgeber mit zahlreichen Glanzparaden gegen die spielstarken Gäste in der Partie hielt. Rund 150 Zuschauer - dieses Spiel hatte defintiv mehr Fans verdient gehabt - sahen einen mitreißenden Pokalkrimi.

"Auf der einen Seite überwiegt der Stolz, auf der anderen Seite überwiegt die Niederlage", so Festspielstadts Trainer Roman Prokopenko, der aus dem Spiel folgenden Entschluss zieht: "Am Ende bleibt die Niederlage." Jan Kaufmann war es, der in der 33. Spielminute die Gäste aus Eschwege in Führung brachte. Erst durch einen Elfmeter, den Tim Emmerich verwandelte (66.), waren die Hersfelder zurück im Spiel und somit in der Velängerung. "Das 1:0 war ein Geschenk von uns und hätte nicht fallen müssen", Prokopenko. Ein Rückpaß war zu kurz geraten, Eschwege bedankte sich für diese Einladung. Ansonsten aber drückte der Verbandsligist zwar ordentlich auf die Tube, doch die Gastgeber wehrten sich nach Kräften. Sicher auch mit dem notwendigen Glück des Tüchtigen.
 
In den Vordergrund rückte, besonders in der Verlängerung, Hersfelds Torwart Fabian Brunner, der laut Prokopenko, "einige Dinger rausfischte" und somit maßgeblichen Anteil am Erreichen des Elfmeterschießens hatte. Der 21-jährige Brunner studiert in Bad Hersfeld und kommt vom Hessenligisten FC Ederbergland. Ein absoluter Glücksgriff für den Gruppenliga-Aufsteiger. Im Elfmeterschießen sahen die rund 150 Zuschauer am Ende einen wahren Krimi. Die Tormänner hielten jeweils beide einen Elfmeter und drei verfehlten das Tor. Besonders bitter sollte es für Lahbib El Ouariachi werden, der beim entscheidenden Elfmeter die Nerven verlor. (fvo/hhb)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL: 

SG Festspielstadt: Fabian Brunner – Benjamin Augustin, Daniel Pfalzgraf, Jakov Pavic, Jonas Seitz, Bogdan Cojocaru, Tim Emmerich, Lars Schlensog (72. Lahbib El Ouariachi), Niko Pepik (79. Lukas Müller-Siebert), Dominik Oelschläger (100. Andreas Rakk), Emmanuel Crawford (72. Philipp Prokopenko). 

SV Eschwege: Danny Göhler – Kacper Kochanowski (62. Dadah Gadea Baringo), Adrian Droszczak, Alexander Bazzone, Christian Vidal Gadea, Simon Huhn, Florian Baldauf, Eser Kazak, Jan Kaufmann, Marius Jung (119. David Dreyer), Mathias Tadeis Gambetta. 

Schiedsrichter: Pascal Loschke (Kassel).
 
Zuschauer: 150.
 
Tore: 0:1 Jan Kaufmann (33.), 1:1 Tim Emmerich (66., Foulelfmeter). 

Elfmeterschießen: Fabian Brunner hält gegen Eser Kazak, 2:1 Tim Emmerich, 2:2 Florian Baldauf, 3:2 Bogdan Cojocaru, 3:3 David Dreyer, Danny Göhler hält gegen Philipp Prokopenko, Alexander Bazzone schießt drüber, Jakov Pavic schießt drüber, 3:4 Mathias Tadeis Gambetta, 4:4 Andreas Rakk, 4:5 Dadah Gadea Baringo, Lahbib El Ouariachi schießt drüber. 

Gelb-Rote Karte: Simon Huhn (Eschwege, 90.+1). +++


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