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26.12.08 - ULRICHSTEIN

Magistrat gegen kommunale Umlage für Folgekosten von Eishalle Lauterbach

Der Magistrat der Stadt Ulrichstein (Vogelsbergkreis) lehnt eine Art "kommunale Umlage" für die möglichen Folgekosten einer instandgesetzten Eishalle Lauterbach ab. Konkret wäre es dabei um einen Betrag von rund 4.850 Euro für Ulrichstein gegangen.

Hintergrund dieser Entscheidung war die Tatsache, dass für die notwendige Sanierung der Lauterbacher Eishalle rund 1,3 Millionen Euro aufgebracht werden müßten. In diesem Zusammenhang brachte die Stadt Lauterbach eine Art Umlage der kreisangehörigen Kommunen und des Vogelsbergkreises an den Folgekosten ins Gespräch und forderte diese auch schriftlich ein. Beabsichtigt war, dass sich die übrigen 18 Kommunen des Kreises entsprechend ihrer Einwohnerzahl an den jährlichen Unterhaltungskosten von 150.000 Euro beteiligten. Begründung: die Besucher kämen aus dem gesamten Kreisgebiet und weiterhin bedeute die Eishalle mit jährlich über 50.000 Besuchern auch eine "bedeutende touristische Attraktion" für die Region.

Allerdings haben die Ulrichsteiner die Tür für eine Lösung nicht ganz zugeschlagen. "Sollte es möglich sein, gemeinsam mit den übrigen Kommunen des kreises eine Zweckverbandslösung zu finden, ist der Magistrat bereit, eine grundsätzlich Überprüfung seiner jetzigen (ablehnenden) entscheidung in Erwägung zu ziehen" heißt es wörtlich im Protokoll. +++

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