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- Fotos: Hendrik Urbin

Die Snowkiter haben offenbar die Wasserkuppe entdeckt...

29.12.08 - REGION

TOLLES WINTERWETTER ...so wars, so geschahs, das war in der Rhön los!

Was für ein Wintertag - dieser gestrige Sonntag in den Wintersportgebieten der Rhön im Dreiländereck von Hessen, Bayern und Thüringen. Die Sonne schien stundenlang und lockte Zehntausende den ganzen Tag auf die weißen Pisten. Wobei "Pisten" nicht unbedingt wörtlich zu nehmen ist, denn bei Temperaturen um etwa minus zwei bis vier Grad Celsius - aber mit mehr gefühlten Minusgraden bei scharfem Wind - war jede Fläche recht. Hauptsache: es lag Schnee und man konnte rutschen, sei es mit Schlitten und anderen Untersätzen wie etwa Surfbrettern.

Während die Lifte und Abfahrtspisten auch dank Kunstschnee nicht über Zuspruch klagen konnten, hat sich nach und nach die Wasserkuppe auch als das Zentrum einer Fun-Sportart etabliert, die ganz ideal zum "Berg der Flieger" passt: "Snowkiting". Kein Anstellen beim Lift, keine Einschränkungen im Gelände, nur Schnee und Wind. Über verschneite Flächen - wie etwa eine wunderschön glatte Start- und Landebahn gleiten, endlos lange Strecken zurücklegen - beim Snowkiten verschmilzt die Grenze zwischen Himmel und Erde. Wintersport ist nicht mehr nur talabwärts möglich, sondern mit einem Kite auch bergauf. Etwa 50 dieser Freizeitsportler waren gestern auf Hessens höchstem Berg unterwegs - auf Snowboard oder Ski heben die Snowkiter schon bei geringer Windstärke mit ihrem Lenkdrachen ab und - wenn sie es beherrschen - fliegen rasant durch die Lüfte. Für manche erfüllt sich der ewige Traum vom Fliegen eben halt beim Snowkiten in einer neuen Dimension - auch wenn das Portemonnaie da schnell mal um 1.000 Euro und mehr "leichter" wird.

Leider war aber gestern auch nicht alles "heile Welt". Dem Massenansturm war die Wasserkuppe im Gipfelbereich nicht gewachsen, ab dem Parkplatz "Fuldaquelle" ging stundenlang gar nichts mehr. Überfüllte Parkplätze, doppelte Autoschlangen am Straßenrand und viele Verletzte auf eisigen Pisten, zu denen die Rettungswagen nicht durchkamen. Insgesamt vier Mal musste die Bergwacht den Rettungshubschrauber zum Abtransport der Schwerverletzten anfordern. (Siehe dazu EXTRA-Bericht am gestrigen Tage unter dem folgenden Link: http://www.angelstein-tv.de/OsthessenNews/beitrag_C.php?id=1159776 mit Bildern). In diesem Zusammenhang wurde auch Kritik an Behörden geübt, die offenbar die Lage auf der Wasserkuppe "nicht in den Griff" bekommen. +++




























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