Festredner Otmar Sippel (rechts) und sein Amtsnachfolger, der aktuelle Vorsitzende der Jäger- und Gebrauchshundevereinigung Rhön-Vogelsberg, Dr. Rudolf Leinweber, bei der Jubiläumsveranstaltung. - Fotos: Ulrich Schmid

NEUHOF Rundes Jubiläum gebührend gefeiert

50 Jahre Jäger- und Gebrauchshundevereinigung Rhön-Vogelsberg

11.09.18 - Wissenschaftlichen Erkenntnissen beziehungsweise Sachargumenten mehr zu vertrauen als politischen Ideologien – dazu forderten Festredner und Ehrenvorsitzender Otmar Sippel und der aktuelle Vorsitzende Dr. Rudolf Leinweber im Rahmen der Jubiläumsfeier “50 Jahre Jäger- und Gebrauchshundevereinigung Rhön-Vogelsberg” auf. Im voll besetzten Saal der Gaststätte Imhof in Neuhof-Rommerz erlebten rund 150 Gäste anlässlich des runden Vereinsbestehens ein abwechslungsreiches Programm. Neben den vielen Jägerinnen und Jägern (auch der benachbarten Vereine), konnte Vorsitzender Leinweber den Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann (AfD) sowie Kreisausschussmitglied Hermann Müller und später dann auch noch Landrat Bernd Woide (beide CDU) begrüßen.

Im Kreis von den beiden Vorsitzenden ...

Dr. Karl-Heinz Betz, ehemaliger Chefredakteur der ...

Unter der Leitung von Bernhard Schütz ...

“Uns weht der Wind oft heftig um die Nase”, sagte Festredner und Ehrenvorsitzender Otmar Sippel im Hinblick auf das Image der Jägerschaft. Während seiner Ausführungen gab der ehemalige Vorsitzende (1992 bis 2012) auch einen historischen Abriss auf 50 Jahre JGV, aber auch auf den Beginn des jägerschaftlichen Zusammenschlusses im Kreis Fulda ab 1911. Vor 50 Jahren sei es dann zur Fusion zwischen Jägern und Gebrauchshundeführern gekommen, der sich auch heute noch im Vereinsnamen widerspiegele. Sippel ging, teilweise auch mit kritischen Worten, auf die einzelnen Abteilungen des Vereins mit Hunde- und Schießwesen, Bläserkorps, Jungjägerausbildung und Öffentlichkeitsarbeit ein. Mit dem Appell, das Tradierte zu erhalten und im jagdlichen Umfeld ein Vorbild zu sein, schloss Sippel seine Festrede ab.

In dem festlich geschmückten Saal des ...

Leben kam in den Saal, als die Vorsitzenden Leinweber, Veit Küllmer und Lehrgangsleiter Michael Hoppe zum Jägerschlag schritten. Mit dieser Jahrhunderte alten Tradition werden die Jungjäger in die Reihen der gestandenen Waidgenossen aufgenommen. 13 jungen Frauen und Männern wurde der Hirschfänger auf die Schulter gelegt, wobei es in der Vereinsgeschichte ein Novum gab, weil mit dem zweiten Vorsitzenden Küllmer und dem Vorsitzenden Leinweber gleich zwei Väter das Ritual bei ihrem Nachwuchs zelebrieren durften. Leinweber gab dem jagdlichen Nachwuchs mit auf den Weg, dass man alte Zöpfe ruhig abschneiden könne, man müsse aber auch Pflöcke einschlagen. Jagdliches Brauchtum und die Jägersprache, Ehrlichkeit, Ethik und Moral gehörten zum Waidwerk und “Tierschutz geht vor Töten”, appellierte Leinweber an den Nachwuchs. Umrahmt wurde der Jägerschlag, wie auch die gesamte Veranstaltung, vom Bläserkorps der Vereinigung unter der Leitung von Bernhard Schütz.

Grußworte sprachen: Hermann Müller für den Landkreis Fulda, Patrick Figge vom Jagdverein Diana Hünfeld und Sascha Engel vom Jagdverein St. Hubertus Fulda Stadt und Land. Nach dem offiziellen Teil griff der ehemalige Chefredakteur der Zeitschrift “Wild und Hund”, Dr. Karl-Heinz Betz, zur Gitarre und spannte ein weites musikalische Zelt auf, in dem von US-Folk-Songs bis hin zu deutschen Jagdliedern alles seinen Platz fand. Bei einer (fast mitternächtlichen) Tombola konnten viele wertvolle Sachpreise gewonnen werden. (pm) +++


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