Neues von der Lichtenburg - Fotos: Eva Wienröder

OSTHEIM (Rhön) Neues von der Lichtenburg

Nach Dachsanierung endlich wieder begehbar

29.09.18 - Erfreuliche Nachrichten gibt es von der Lichtenburg: Wie die Lichtenburggemeinde-Rhönklubzweigverein mitteilen kann, ist der Bergfried nach einer umfangreichen Dachsanierung nun wieder begehbar und man kann wieder die wunderbare Aussicht auf die Umgebung genießen. Der Turm steht ab sofort auch wieder für standesamtliche Trauungen zur Verfügung, als ein zweifelsohne besonders romantischer Ort für Paare, um den “Bund fürs Leben” zu schließen.

Der Zahn der Zeit hatte am Dach des Bergfrieds genagt. Das Balkenwerk befand sich zwar noch in einem guten Zustand, aber wiederholt waren Dachziegel heruntergefallen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit war Handlungsbedarf angesagt, wie von der Vorstandschaft 1. Fürsteherin Doris Wienröder, ihr Stellvertreter Harald Nix, Schatzmeisterin Nicole Eckert und Gerätewart Wendelin Memmel bei einem Ortstermin erläuterten.

Nun thront auf dem frisch sanierten ...

Besucher können nun auch von oben ...

Die Lichtenburggemeinde freut sich darüber, dass ...

Dankbar ist der Verein dafür, dass der Freistaat Bayern als Eigentümer der Burganlage sowie die Immobilien Bayern als Verwalter und das Staatliche Bauamt Schweinfurt als Verantwortlicher für Bauangelegenheiten sehr entgegenkommend waren und so schnell reagiert haben. Im Winter war zum Schutz vor herabfallenden Ziegeln der Turm weitläufig abgesperrt und für einen sicheren Zugang zum Burghof zunächst ein Holztunnel errichtet worden. Im Mai wurde dann mit der Sanierung des Daches begonnen, wobei neben der Ziegeleindeckung auch der Dachkasten und die Dachlatten erneuert wurden. Die Maßnahme gestaltete sich sehr aufwendig, musste doch der komplette, 37 Meter hohe Turm mit einem mehreren Hundert Quadratmetern umfassenden Fallgerüst versehen werden.

Im Zuge der Arbeiten wurden auch Sanierungen am Mauerwerk vorgenommen, ein neuer Blitzschutz installiert, die steinerne Außentreppe neu gesetzt und der Vorbau am Eingang hergerichtet. Und auch die Wetterhenne, die schon vor längerer Zeit einem Sturm zum Opfer gefallen war, wurde erneuert und thront nun stolz auf der Turmspitze. Insgesamt rund 112.000 Euro hat der Freistaat Bayern für die ganzen Maßnahmen investiert. Bei den Arbeiten hatte man besonders auf Belange des Naturschutzes geachtet, wie Wienröder berichten konnte, schließlich ist das alte Gemäuer Heimstatt für Tiere wie Turmfalken, Waldkäuze, Siebenschläfer und diverse Fledermausarten.

Ostheims Bürgermeister Ulrich Waldsachs schätzt sich glücklich über die Turmsanierung und dass diese noch im Jubiläumsjahr der Lichtenburggemeinde über die Bühne gehen konnte. “Schließlich ist der Bergfried ein Wahrzeichen der Stadt und der ganzen Region”, so das Stadtoberhaupt, und sei etwas ganz Besonderes, gleichermaßen für Einheimische, wie auch für die zahlreichen Touristen, die jedes Jahr die Burg besuchen.

Der Bergfried kann von interessierten Burgbesuchern während der Öffnungszeiten des Burgrestaurants bestiegen werden (Dienstag Ruhetag). Der Schlüssel ist gegen eine geringe Ausleihgebühr beim Wirtepaar, den Burgvogten Willy und Beate Leiber, erhältlich. (eva) +++


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