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08.01.09 - FULDA

Experiment missglückt: Eis auf Naturfläche trägt nicht - Eisfläche in Kohlhaus

Fuldas Bürgermeister, Dr. Wolfgang Dippel, ist sichtlich enttäuscht. Die von der Fuldaer Feuerwehr erstellte Natureisfläche an der Hornungsbrücke trägt das Gewicht von Personen leider nicht. Die Temperaturschwankungen der letzten Tage und die unter der Eisschicht eingeschlossene Luft machen das Eis brüchig. Das künstlich aufgebrachte Wasser schloss die Luft am Wiesenboden ein, so dass sich eine Eisschicht darüber bildete, die jedoch nicht trägt. „Ich hätte mir so gewünscht, dass unser Experiment einer Natureisfläche funktioniert hätte – die Fuldaer Bürgerinnen und Bürger hätten sicherlich Spaß und Freude an der Eisbahn gehabt“, so der Sportdezernent der Stadt. osthessen-news berichtete über den Versuch eine Natureisfläche anzulegen: http://osthessen-news.de/beitrag.php?id=1160087

Beim heutigen Testlauf zusammen mit dem Leiter der Feuerwehr, Thomas Hinz, musste jedoch festgestellt werden, dass die Eisschicht nicht hält und ein Schlittschuhlaufen unmöglich ist. Hinz: „Es macht keinen richtigen Sinn, Sport ist auf der Fläche nicht möglich und die Angst des Einbrechens ist allgegenwärtig“.

Bürgermeister Dr. Dippel dankte jedoch den fleißigen Helfern der Feuerwehr unter Führung des Wehrführers Mitte, Hans-Joachim Kramer, dessen ehrenamtlichen Kräften, Stefan Baumbach und Udo Stelzig die die „Zauberei“ der natürlichen Eisfläche in die Tat umsetzen wollten.

Eisfläche in Kohlhaus

Der Spaß des Eislaufens ist jedoch nicht ganz dahin. Die Stadt weist auf die natürlich gebildete Eisfläche in der Nähe von Kohlhaus hin. Hier im Auengebiet ist eine kleine Fläche mit dickem Eis bedeckt, die das Spielen von Eishockey und auch Schlittschuhlaufen möglich macht. Viele Kinder und Jugendliche nutzen diese Fläche bereits und genießen die schönen Seiten des Winters. Bürgermeister Dr. Dippel weist jedoch darauf hin, dass die Nutzung dieser Fläche auf eigene Gefahr geschieht.

Aus der Erfahrung lernen

„Die Stadt will jedoch für die nächsten kalten Winter gerüstet sein“, erläutert Dippel. Ein kleines Team wird in den nächsten Monaten eine geeignete Fläche in Augenschein nehmen und die notwendigen Vorkehrungen einleiten, so dass Fulda in der kalten Jahreszeit eine Eisfläche zum Schlittschuhlaufen zur Verfügung stellen kann.

Glitzerndes Eis birgt oft tödliche Einbruchgefahren

„Aus den Erkenntnissen mit der künstlichen Eisbahn, können wir schließen, dass die sonstigen natürlichen Eisflächen nicht tragfähig sind. Ich möchte hier speziell den Aueweiher ansprechen. Das Eis glitzert und scheint dick genug zu sein. Es ist aber nach Aussage aller Experten sehr gefährlich, die Eisfläche des Aueweihers zu betreten. Das Eis ist zu dünn und der Aueweiher hat den Zulauf über warme Strömungen und Quellen“, so Fuldas Bürgermeister. +++




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