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Philipp Ebert (SPD) - Foto: privat

FULDA Landtagswahl 2018

Philipp Ebert (SPD): Bezahlbarer Wohnraum, faire Arbeit, kostenfreie Bildung

23.10.18 - Der Eichenzeller Philipp Ebert (27) kandidiert bei der Landtagswahl für den Wahlkreis 14 im Landkreis Fulda für die SPD. Neben bezahlbarem Wohnraum will Ebert für eine Verbesserung der Niedriglohnsituation, kostenfreie Bildung und faire Bezahlung im Pflegesektor kämpfen.

Ebert ist gelernter Immobilienkaufmann und als Hausverwalter in dieser Branche tätig: "Unter der CDU-geführten Landesregierung sind 90.000 Sozialwohnungen aus der Preisbindung gefallen, etliche Wohnungen wurden verkauft und landeseigene Grundflächen für Bauland wurden veräußert, damit darauf Luxuswohnungen entstehen können. In Fulda führte diese Politik dazu, dass sich Mietpreise innerhalb der letzten sieben Jahre teilweise verdoppelt haben und immer weniger Menschen Wohnungen finden, inzwischen auch in den Speckgürteln um Fulda herum. Ich will mich für den Bau von Sozialwohnungen, Studierenden- und Auszubildendenwohnungen und besseren Kündigungsschutz in angespannten Regionen einsetzen. Zudem müssen die Preisbindungsfristen für bestehende Sozialwohnungen verlängert und der ländliche Leerstand für den Ausbau zu barrierefreien Wohnungen erschlossen werden", erklärt Ebert.

Beim Wahlkampfauftritt am Fuldaer Uniplatz Foto: Carina Jirsch

Beim Thema Arbeit setzt sich Ebert für eine Begrenzung von Leiharbeit ein: "In Fulda arbeiten 25 Prozent der Arbeitnehmer für unter 9,50 Euro pro Stunde, der hessische Schnitt liegt bei 17 Prozent. Damit ist der Landkreis Fulda einer der größen Niedriglohnsektoren in ganz Deutschland. Ich trete ein für die konsequente Begrenzung von Leiharbeit, die Erteilung öffentlicher Aufträge nur noch an Unternehmen, die nach Tarif bezahlen sowie betriebliche Mitbestimmung und Arbeitsschutz gewährleisten - und die Rückkehr Hessens in die Tarifgemeinschaft deutscher Länder."

Kostenfreie Bildung sieht Ebert als Schlüssel für die Zukunft des Bildungssystems: "Bildung muss von der Krippe bis zum Masterabschluss/Meisterbrief kostenfrei sein. Deswegen wollen wir sowohl die Kitagebühren abschaffen als auch die Meisterschule in Zukunft öffentlich finanzieren. Zudem müssen wir den Lehrkräftemangel in Fulda durch die Ausbildung von mehr Lehrern, die Nachqualifizierung von Quereinsteigern und das Ende der Vertragsbefristung von Lehrkräften lösen. Unterrichtsausfall und fachfremder Unterricht dürfen kein Teil des Schulalltags sein."

Im Bereich Pflege will Ebert für höhere Löhne kämpfen: "Da wir massive Defizite im Bereich der Pflege, insbesondere in der ambulanten Alten- und Gesundheitspflege haben, will ich mich für die Ausbildung von mehr Pflegekräften, höhere Löhne in der Branche und die Ausweitung haushaltsnaher Dienstleistungen im Pflegebereich einsetzen." (Marius Auth) +++


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