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Präsident Prof. Dr. med. Martin H. Hessmann wurde einstimmig wiedergewählt - Fotos: DRK

TANN Neuwahlen, Projekte und Investitionen

DRK-Kreisversammlung: Präsident Prof. Dr. Martin Hessmann im Amt bestätigt

15.11.18 - Einstimmig für drei Jahre wiedergewählt. Das ehrenamtliche Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Fulda ist am Dienstagabend in der Rhönhalle Tann (Kreis Fulda) im Amt bestätigt worden. An der Spitze bleibt Prof. Dr. Martin Hessmann (Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Fulda). Er ist seit 2009 Präsident der Hilfsorganisation. Sein Vize bleibt Dr. Andreas Opitz, Schatzmeister Christoph Jordan und Justitiar Markus Schleicher. „Wir werden unsere erfolgreiche Arbeit gemeinsam mit Ihnen fortsetzen“, so das Präsidium unisono kurz nach der Wahl.

52 Delegierte der neun Ortsvereine und Bereitschaften Fulda, Eichenzell, Flieden, Gersfeld, Marbach, Künzell, Neuhof, Tann sowie der Bergwacht hörten von den Verantwortlichen den Jahresbericht 2017.

„Ich bin stolz auf das Engagement unseres Ehren- und Hauptamtes. Unser DRK-Kreisverband nimmt in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle ein – und wir wollen an der Spitze bleiben“, sagt Prof. Hessmann und berichtet von mehr als 140.000 unentgeltlich geleisteten Ehrenamtsstunden der über 500 Aktiven. Auch mehr als 100 Blutspendetermine in der Region Fulda. Im Hauptamt beschäftigt das Rote Kreuz über 700 Mitarbeiter. „Der Rettungsdienst ist einer unserer wichtigsten Säulen. Unsere Marktposition ist keine Selbstverständlichkeit, sondern konsequente und harte Arbeit.“

Das DRK-Präsidium v.l.: Kreisbereitschaftsleiter Christian Erwin, ...

Delegierte und Gäste

Ehrende und Geehrte

Auch im Tätigkeitsfeld Senioren mit fünf eigenen Einrichtungen in Fulda, Hilders, Petersberg und Weyhers seien die Kapazitäten verdoppelt worden. „Wir sind bestens aufgestellt und gehören zu den größten Anbietern in der Region“, so Hessmann. Wertvolle Synergien gebe es durch Aktivitäten in der Tagespflege sowie der ambulanten Pflege (DRK Zuhause). Und auch in den sozialen Geschäftsbereichen sei der Wachstumstrend ungebrochen. „Für die unaufhörliche Einsatzbereitschaft aller Helfer und Mitarbeiter sage ich herzlichst Dankeschön.“

Als Vorstandsvorsitzender Christoph Schwab das Wort ergriffen hat, folgte ein umfassendes Zahlenwerk: Nicht nur Gewinn- und Verlustrechnungen, sondern beispielsweise auch stabile Einsatzzahlen im Rettungsdienst und eine hohe Auslastung der vollstationären Pflegeplätze in den Senioreneinrichtungen. „2017 war das Investitions- und Projektumsetzungsjahr. Wir sind wirtschaftlich insgesamt sehr stabil – und das ist die Leistung aller, die sich für das Rote Kreuz engagieren. Es tut sich sehr viel und wir haben viele neue Projekte in den einzelnen Feldern angestoßen.“ Neben den einzelnen Geschäftsbereichen nannte Schwab auch Kooperationen in einzelnen Forschungsfeldern mit der Hochschule Fulda. „Damit sind wir immer am Trend der Zeit.“

„Der DRK-Kreisverband Fulda hat mittlerweile die Größe eines ordentlichen mittelständischen Unternehmens“, sagt Schatzmeister Christoph Jordan in seinem Jahresbericht. Er hat ebenso wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüllermann & Partner AG aus Dreieich die Wirtschaftsberichte der Geschäftsführung allumfassend bestätigt. „Das ehrenamtliche Präsidium tagt regelmäßig und kontrolliert das operative Geschäft. Striktes Kostenbewusstsein bei gleichzeitigen Investitionen in neue Projekte und Geschäftsfelder – das ist der Auftrag des Präsidiums an die Verantwortlichen im Hauptamt“, so der Diplom-Kaufmann.

"Wir müssen uns ständig erneuern und weiterentwickeln“, gibt der im Amt bestätigte DRK-Präsident auch einen Ausblick auf 2019. „Dafür haben bereits dieses Jahr die Weichen gestellt: die Gründung der Bildungspartnerschaft ‚MediCampus Fulda‘ zusammen mit dem BBZ. Damit bilden wir vor allem für unsere eigenen Senioreneinrichtungen Fachkräfte aus und stellen uns zukunftsfähig auf. Auch die Indienststellung von Donata, dem neuen Rückhol-KTW, stellt ein neues Betätigungsfeld dar.“ Hessmann macht deutlich, dass die regionale Struktur und die Vernetzung mit Partnern für die Stärke Fuldas maßgeblich verantwortlich seien. „Unser Ziel ist es, Fulda weiterhin an der Spitze in Hessen und Deutschland zu halten, den Markt weiter zu stärken und mit Innovationen zu glänzen.“

Weitere Personalien: Kreisbereitschaftsleiter Christian Erwin, Kreisbereitschaftsleiterin Kathrin Vogt, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter Jens-Olaf Carl, Konventionsbeauftragter Felix Stephan, Kreisverbandsarzt Jan Garlepp. (pm) +++


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