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Konzentriert am Schiessstand: Manuela Schmermund. - Archivfoto: Iris Rohrbach

14.01.09 - SPORT

Sie ist eine der erfolgreichsten Sportlerinnen in Osthessen: Manuela Schmermund aus dem Niederaulaer Ortsteil Mengshausen. Nach einem von ihr unverschuldeten Autounfall vor 17 Jahren ist die heute 37-jährige Sportlerin an ihren Rollstuhl gefesselt. Doch der Schützensport hat ihr neuen Antrieb gegeben. Großartige Erfolge etwa bei den Paralympischen Spielen in Sydney, Athen und im vergangenen Jahr in Peking sorgten für bundesweites Medieninteresse an Manuela Schmermund, die weiterhin für ihren Heimatverein Schützengilde Mengshausen schießt. Mit ihrer Mannschaft schaffte sie auf Anhieb nach dem Hessenliga-Aufstieg im vergangenen Jahr den zweiten Platz und somit die Chance auf den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Sie lebt in Mengshausen und arbeitet seit Novembver 2006 für den Deutschen Fußball Bund in Frankfurt am Main. Zudem engagiert sie sich für die Nachwuchsförderung und ist für die Initiative "Schule machen ohne Gewalt (SMOG) aktiv.

In einem Video-Interview mit osthessen-tv (klicken Sie auf den orangefarbenden Link oberhalb des Artikels) spricht Manuela Schmermund über ihr Leben mit der körperlichen Behinderung, dem Sport und ihren sportlichen Zielen mit der Schützengilde Mengshausen. Die Schützin der Behinderten-Nationalmannschaft hofft, dass die Funktionäre künftig auch in der zweiten Bundesliga nichtbehinderte und behinderte Sportschützen zulassen. (Hans-Hubertus Braune) +++

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