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FULDA Hessentagspaar aus Bad Hersfeld zu Gast

Weihnachtsmarkt mit Winterwald und Mittelalter-Atmosphäre lockt in die Stadt

24.11.18 - Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Noch nicht ganz, aber die Vorweihnachtszeit beginnt langsam, aber sicher. Sichtbares Zeichen: Die Innenstadt von Fulda hat sich in eine wunderbare Weihnachtslandschaft verwandelt. Der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Uni-Platz, Kinderweihnachtsland auf dem Borgiasplatz, die Zeitreise ins Mittelalter im Museumshof und der Winterwald Unterm Heilig Kreuz - das Angebot bietet vielfältige Erlebnisse. Der Weihnachtsmarkt hat - mit Ausnahme an Totensonntag - bis zum 23. Dezember 2018 geöffnet. Der Winterwald geht wieder in die Verlängerung und öffnet zusätzlich vom 27. bis 30. Dezember.

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld begrüßte zum ...Fotos: Martin Engel

Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld eröffnete den Weihnachtsmarkt am Freitagnachmittag. "Ich freue mich, dass so viele Gäste gekommen sind. Wir haben wieder einen attraktiven Markt mit fast 70 Händlern und über 60 Programmpunkten", sagte Wingenfeld. Erstmals konnte der Oberbürgermeister ein Hessentagspaar zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes begrüßen: Katharina Löhwing-Diebel und Dennis Diebel aus Bad Hersfeld. "Wir sind stolz, dass Sie heute hier in Fulda sind und freuen uns schon auf den Hessentag im nächsten Jahr in unserer Nachbarstadt Bad Hersfeld", sagte Wingenfeld. Es zeige zudem die Verbundenheit mit Bad Hersfeld.

Zurück zum Weihnachtsmarkt in Fulda: Wingenfeld wünschte den Besuchern einen schönen Auftakt, der Weihnachtsmarkt sei auch ein Ort der Begegnung und lade dazu ein, im hektischen Alltag zur Ruhe zu kommen und Zeit zu finden. Im Vorfeld gab es aber nicht nur positive Stimmen. Da der Weihnachtsmarkt zwei Tage vor Totensonntag beginnt, hatten sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche ihre Teilnahme an der Eröffnung abgesagt. "Wir möchten eine Diskussion anregen. Wir sind nicht generell gegen den Weihnachtsmarkt und werden an den vier Adventswochenenden natürlich dabei sein. Ich habe auch Verständnis für die Händler. Aber muss immer nur das Kommerzielle im Vordergrund stehen oder gibt es auch gewisse gesellschaftliche Werte?", sagte der katholische Stadtpfarrer Stefan Buß im O|N-Gespräch. Auch Dekan Bengt Seeberg von der evangelischen Christuskirche ist keineswegs zufrieden mit der Eröffnung: "Wir haben nichts gegen Advents- oder Weihnachtsmärkte. Aber alles hat seine Zeit", sagte Seeberg.

Johannes Heller, Pressesprecher der Stadt, zeigt Verständnis für die Kirchen, sagt aber auch: "Zunächst sind es Erwägungen, die mit den Interessen der Händler zu tun haben. Wir haben uns vor zwei Jahren zudem eine neue Weihnachtsmarktordnung gegeben, die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde. Diese sieht vor, dass der Weihnachtsmarkt an einem Freitag beginnt und vier volle Woche dauern soll." Am Totensonntag hat der Weihnachtsmarkt geschlossen, dies sei ein Signal dafür, dass auch die Interessen der Kirchen berücksichtigt werden.

Im Bild links: Tabea, Michelle, Raphael, ...

Zum Angebot des Weihnachtsmarktes:

Neben den klassischen Köstlichkeiten und Weihnachtsangeboten auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt, Budenzauber sowie dem Gourmet- und Regionalmarkt erwartet die Besucher ein umfangreiches Programm mit über 60 Veranstaltungen. Im Herzen des Weihnachtsmarktes steht die über 18 Meter hohe und spektakuläre Pyramide mit lebensgroßen Nussknackern sowie einer traumhaften Dekoration und Beleuchtung. Die Gaststube in der zweiten Etage bietet einen einzigartigen Überblick über den Weihnachtsmarkt.

Mit dem Kinderweihnachtsland auf dem Borgiasplatz wurde ein neuer Bereich explizit für Kinder und Familien mit eigenem Programm an den Adventswochenenden sowie vielen Attraktionen wie dem Kinder-Riesenrad oder der Kinder-Eisenbahn geschaffen.

Eine Zeitreise ins Mittelalter mit Gauklern, Handwerkern, Bauern, Rittern und Edelleuten ist bei einem Besuch im mittelalterlichen Weihnachtsdorf im Museumshof möglich. Der Streifzug durch die Jahrhunderte bietet mit Backen, Tanzen, Musizieren, Färben, Handeln, Kochen, Malen, Nähen, Schmieden, Schnitzen und vielem mehr einen perfekten Eindruck vom Leben im Mittelalter.

Eine traumhafte und besondere Atmosphäre mit großen duftenden Tannenbäumen, Holzschnitzel, kleinen Holzbuden sowie einem reichhaltigen kulinarischen Angebot bietet der Winterwald. Das harmonische Gesamtbild verzaubert Jung und Alt gleichermaßen und ist ein angenehmer Rückzugsort nach einem langen und anstrengenden Tag. Der Winterwald wird auch in diesem Jahr nach den Weihnachtsfeiertagen noch geöffnet sein: 27. bis 30. Dezember, 11:00 bis 20:00 Uhr. (hhb / pm) +++


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