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KREIS HEF-ROF POLIZEIREPORT

Falsche Polizisten am Telefon - Fußgänger angefahren, beschimpft und bedroht

04.12.18 - Falsche Polizisten am Telefon

BAD HERSFELD. Die Betrugsmasche greift erneut um sich. Dreiste Betrüger geben sich am Telefon als Polizeibeamte, BKA-Beamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus. Dabei lassen sie die Rufnummer örtlicher Polizeidienststellen, des BKA oder die 110 mit einer Ortsvorwahl im Telefondisplay erscheinen. Am gestrigen Montag (03.12.) meldeten sich über 20 (!!!) ältere Bürgerinnen und Bürger aus Bad Hersfeld, die Anrufe von falschen Polizeibeamten bei der richtigen Polizei meldeten. Es ist nicht auszuschließen, dass auch außerhalb der Kreisstadt derartige Anrufe bei älteren Mitbürgern eingegangen sind. Daher warnt die Polizei in Osthessen erneut vor derartigen Anrufen!

Die Täter nutzen Namen von real existierenden Amtspersonen, um ihre Geschichte noch glaubwürdiger erscheinen zu lassen. Die Betrüger rufen häufig bei älteren Menschen an und manipulieren ihre Opfer in stundenlangen Telefonaten. Sie versuchen mit überzeugenden Geschichten das Vertrauen der Opfer zu gewinnen. Angeblich stehe ein Einbruch in die Wohnung oder das Haus unmittelbar bevor oder die Polizei habe Schwarzgeld auf ihren Konten gefunden. In allen Fällen fordern die Täter die Opfer massiv auf, Wertgegenstände und Bargeld zum eigenen Schutz an einen "Kollegen" zu übergeben. Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, solle das Opfer mit niemandem über den Vorfall reden. Mit geschickter Gesprächsführung bringen die Täter die Opfer dazu, ihr gesamtes Barvermögen und mitunter sogar den Inhalt von Bankschließfächern nach Hause zu holen, um es anschließend an einen vermeintlichen Polizeibeamten zu übergeben. Die Täter agieren häufig aus "Callcentern" im Ausland. Sie nutzen das sogenannte "Call-ID-Spoofing". Dies ermöglicht die Anzeige einer frei wählbaren Telefonnummer im Display des Angerufenen mittels Internettelefonie. Die wahre Herkunft des Anrufes wird nicht nur verschleiert, es entsteht der Eindruck, der Anruf stamme tatsächlich von der Polizei. Bei einem Anruf der echten Polizei erscheint jedoch niemals die Rufnummer 110 im Telefondisplay. Viele der Angerufenen reagieren richtig auf den Telefonterror, legen auf und rufen unter 110 die Polizei an. Trotzdem gelingt es den Tätern in Einzelfällen immer wieder, Menschen derart unter Druck zu setzen, dass sie den Anweisungen folgen.

Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, empfiehlt die Polizei:

Lassen Sie sich den Namen nennen, legen Sie auf, rufen Sie Ihre örtliche Polizeibehörde über die Rufnummer 110 an und schildern Sie den Sachverhalt. Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten. Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür. Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten. Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall unverzüglich an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

Von Fahrbahn abgekommen

BEBRA. Zur Unfallzeit am 03.12.18, 14.45 Uhr fuhr ein Rotenburger Pkw-Fahrer die K 60 von Bebra-Lüdersdorf kommend in Richtung Rotenburg. Kurz hinter der Ortschaft von Lüdersdorf in der dortigen Linkskurve kam der Fahrer aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Verkehrszeichen und kam im angrenzenden Acker zum Stehen. Gesamtschaden ca. 5.200 Euro. Verletzt wurde niemand.

Zusammenstoß

CORNBERG. Ein Pkw-Fahrer aus Sontra (78 Jahre) fuhr am 03.12.18, 10.43 Uhr die B 27 aus Sontra kommend in Richtung Bebra. Vor dem Pkw fuhr ein Lkw mit Anhänger welcher in Cornberg die erste Ausfahrt nach rechts abfuhr. Eine Nentershäuser Fahrerin (28 Jahre) wollte zur selben Zeit mit ihrem Post-Zustellungsfahrzeug von der Hauptstraße nach links auf die B 27 in Richtung Sontra auffahren. Dabei übersah sie den vorfahrtsberechtigten 78-jährigen Pkw-Fahrer und stieß mit diesem zusammen. Anschließend rollte das Fahrzeug der Fahrerin aus Nentershausen geradeaus gegen die Schutzplanke. Das Fahrzeug aus Sontra blieb auf der Fahrspur stehen. Der 78-jährige Fahrer und seine 78-jährige Mitfahrerin wurden schwerverletzt in die Kliniken von Eschwege und Bad Hersfeld verbracht. Die 28-jährige Fahrerin wurde leichtverletzt ins Klinikum Rotenburg verbracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Gesamtschaden ca. 12.200 Euro.

Vorfahrt missachtet

BEBRA. Am 03.12.18, 06.20 Uhr fuhr ein Pkw-Fahrer aus Bebra die Kerschensteiner Straße von der Rathausstraße kommend und wollte nach links auf die Hersfelder Straße einbiegen. Für den Fahrer galt das Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“. Ein weiterer Pkw-Fahrer aus Eisenach befuhr die Hersfelder Straße von der L 3251 kommend und wollte nach links auf die Kerschensteiner Straße einbiegen. Bei den jeweiligen Abbiegevorgängen kam es im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Gesamtschaden ca. 3.100 Euro.

Fußgänger angefahren, beschimpft und bedroht

BAD HERSFELD. Am 03.12.2018 um 13:00 Uhr begab sich ein 50-jähriger Mann aus Schenklengsfeld zu Fuß in den verkehrsberuhigten Bereich der Straße „Eisfeld“, von der Dudenstraße her kommend. Er lief auf der rechten Hälfte des Verkehrsbereiches. Ein Pkw-Fahrer fuhr mit seinem weißen BMW 530d xDrive auf den Fußgänger zu und stieß mit ihm im Bereich des vorderen linken Kotflügels zusammen. Hierbei wurde der 50-jährige zu Boden geworfen und am linken Bein verletzt. Weiterhin wurde der Fußgänger beschimpft und mit körperlicher Gewalt bedroht. Der Pkw-Fahrer fuhr auf den Fußgänger zu und dieser konnte sich mit einem Sprung aus der Gefahrenzone bringen, wurde aber dennoch von dem anfahrenden Pkw touchiert. Der unbekannte Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld, Tel. 06621/932-0 oder im Internet unter www.polizei.hessen.de – Onlinewache. 

Auffahrunfall
 
BAD HERSFELD. Am 03.12.2018 um 14:00 Uhr befuhr ein 21-jähriger Pkw-Fahrer aus Friedewald die Straße „Am Wilhelmshof“ in Richtung Obersbergschulen und musste verkehrsbedingt anhalten. Der nachfolgende 18-jährige Pkw-Fahrer aus Bad Hersfeld bemerkte den stehenden Pkw zu spät und fuhr seitlich auf das Fahrzeugheck des Pkw auf. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt 13.000 Euro.

Mit Reh kollidiert
 
BAD HERSFELD. Am 03.12.2018 um 16:50 Uhr befuhr ein 36-jähriger Pkw-Fahrer aus Bad Hersfeld die K17 aus Richtung Bad Hersfeld kommend in Richtung Wippershain. Kurz hinter dem Parkplatz der Firma Grenzebach querte ein Stück Rehwild die Fahrbahn und kollidierte mit dem Fahrzeug. Es entstand ein Sachschaden von 1.000 Euro am Pkw.

Verkehrsschild beschädigt 

BAD HERSFELD. Am 03.12.2018 um 17:25 Uhr befuhr ein 53-jähriger Pkw-Fahrer aus Schenklengsfeld die B27 aus Richtung „LOMO-Kreuzung“ in Richtung „Carl-Benz-Straße“. Er benutzte an der Einmündung der Carl-Benz-Straße den Linksabbiegerfahrstreifen. Allerdings wollte der Fahrer nicht nach links abbiegen, sondern mittels Wendemanöver wieder in Gegenrichtung, also Richtung Innenstadt, weiterfahren. Beim Anfahren verschätzte sich der Fahrer bei regennasser Fahrbahn, fuhr über den Fahrbahnteiler und stieß linksseitig gegen ein dort aufgestelltes Verkehrszeichen. Das Schild wurde aus der Verankerung gerissen und beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von 3.900 Euro. +++


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