Zahlreiche Beförderungen wurden bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr NIederaula ausgesprochen - Fotos: Hans-Hubertus Braune

NIEDERAULA "Bin stolz auf Euch"

Nachwuchsarbeit zahlt sich aus: Feuerwehr gut aufgestellt - 62 Einsätze

08.01.19 - Die Plätze im Schulungsraum der Feuerwehr Niederaula reichten nicht aus. Eine Einheit wurde flugs aufgestellt, damit alle einen Sitzplatz hatten. Das Interesse an der Jahreshauptversammlung der Kernortwehr zeigt die positive Situation. Die Zahl der Aktiven ist konstant hoch und liegt bei 56 Kameradinnen und Kameraden, 13 Jugendliche beteiligen sich an der Ausbildung. Bei den Löscheulen sind 24 Jungen und Mädchen dabei. Der Alters- und Ehrenabteilung gehören 15 Mitglieder an, dazu kommen 74 passive Mitglieder.

Gerade für die Einsatzabteilung war das Jahr 2018 arbeitsintensiv. Wie Wehrführer Matthias Pfaff in seinem Jahresbericht erklärte, wurde die Feuerwehr Niederaula zu 62 Einsätzen alarmiert. Diese gliedern sich in 34 technische Hilfeleistungen, 15 Autobahneinsätzen, sechs Brandeinsätze und sieben Brandmeldeanlagen auf. Zweimal rückten die Feuerwehrkräfte zu überörtlichen Einsätzen aus. Dazu kommen vier Übungen. Insgesamt leisteten die Aktiven 2.511 Stunden. Nicht mit eingerechnet sind die wöchentlichen Ausbildungsabende. Pfaff dankte ebenso wie der erste Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Stefan Wolfert, allen Einsatzkräften und Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement.

"Ich bin stolz auf Euch", sagte Wolfert und erinnerte an die zahlreichen zusätzlichen Aktionen wie dem eigenen Messestand auf der Gewerbeausstellung, dem Tag der Offenen Tür oder der Beteiligung am Pfarrfest der evangelischen Kirche. Bei der Gewerbeausstellung hatten die jungen Kräfte zusätzlichen eine Übung "technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall" organisiert.

Die Jugendfeuerwehr absolvierte im vergangenen Jahr wieder ein umfangreiches Programm. Jugendwartin Katja Schenk berichtete unter anderem vom Hutzelfeuer, Völkerball, Übungen, Lullusfest und dem Zeltlager auf Burg Wallenstein als Höhepunkt. 970 Stunden investierten Schenk und ihr Team. Sie dankte ihrem Stellvertreter Michael Thamer und alle, die sich in der Jugendarbeit engagieren. Zwei junge Männer wechseln in die Einsatzabteilung, von den Löscheulen kommen fünf Nachwuchskräfte hinzu. Bei 21 Treffen wuselten die Löscheulen im Gerätehaus herum. Ob Bewegungsspiele, Basteln, Wasserspiele, einer Übernachtung im Zelt oder auch feuerwehrtechnische Themen und einiges mehr standen auf dem Programm von Isabell Apel, Julia Deist und ihren Helfern.

In ihren Grußworten dankten die Ehrengäste den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. Bürgermeister Thomas Rohrbach gab neben einem Rückblick einen Ausblick auf die Situation der Marktgemeinde und berichtete unter anderem von der Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Niederjossa und dem Förderbescheid für die Erweiterung in Kleba. Er ging auch auf die Platzsituation im Feuerwehrgerätehaus in Niederaula ein. Mittel- bis Langfristig müssten hier Lösungen gefunden werden. Kreisbandmeister Udo Mohr gab einen Überblick über Neuigkeiten aus dem Innenministerium, des Feuerwehrverbandes und dem Kreis. Gemeindebrandinspektor Matthias Schenk berichtete von einem Rekordjahr der Feuerwehren in der Marktgemeinde, die insgesamt zu 119 Einsätzen ausrücken mussten. Er lobte das große Engagement auch bei der Aus- und Weiterbildung.

Und so wurden wiederum einige Beförderungen ausgesprochen: Stefan Wolfert wurde zum Hauptlöschmeister ernannt, André Hasselbach zum Löschmeister, Dorian Pfaff zum Hauptfeuerwehrmann, Anthony Johnston, Rene Rausch und Oliver Ritz zum Oberfeuerwehrmann sowie Timo Allendorf und Tobias Diener zum Feuerwehrmann. Tanja Pfalzgraf-Pfaff informierte die Versammlung über die finanziellen Situation des Vereins, Markus Schaub wurde zum Kassenprüfer gewählt.

Bereits am kommenden Samstag steht eine weitere Veranstaltung auf dem Programm: Bereits zum vierten Mal lädt die Feuerwehr zum Hutzelfeuer neben dem neuen Sportplatz in Niederaula ein. Tagsüber werden von der Jugendfeuerwehr die Weihnachtsbäume eingesammelt. Wer möchte, kann sich an einer Fackelwanderung vom Gerätehaus (16:30 Uhr) zum Hutzelfeuerplatz beteiligen. Das Feuer wird gegen 17:30 Uhr entzündet. (Hans-Hubertus Braune) +++


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