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Mehr als 30 Gründer und Berater waren zum Gründerfrühstück in das Bistro des ITZ gekommen. - Fotos: Michael Kiel, Region Fulda GmbH

FULDA Frischer Schwung

Reiche Palette an Geschäftsideen beim ersten Gründerfrühstück

25.01.19 - Die Palette der Geschäftsideen reichte vom Design in Edelmetall über den Erlebnispädagogen, der auch Ehekurse gibt, und die Logistikberaterin für Kleinunternehmen bis hin zur Konstruktion und Fertigung von Teilen für den Motorsport. Mehr als 20 Gründer mit frischem Schwung trafen sich mit Beratern und Bankern zum ersten Gründerfrühstück der Region Fulda GmbH im Jahr 2019 im Bistro des ITZ-Fulda.

Rechtsanwalt und Notar Geza Molnar informierte ...

Angelockt wurden sie nicht nur von der Aussicht auf fruchtbares Netzwerken und ein gutes Frühstück, sondern auch von Rechtsanwalt und Notar Geza Molnar, der nach einem Kurzvortrag auf die Fragen der Gründer zu den unterschiedlichen Unternehmensformen einging. Die U.G. haftungsbeschränkt & Co. KG – ja sie gibt es wirklich. Der Gründer ist geschäftsführender Gesellschafter der GmbH und tritt auch als Kommanditist auf. Dieses Konstrukt bietet laut Geza Molnar jede Menge Gestaltungsspielraum. „Man sollte aber auch einmal über die Außenwirkung des Firmennamens nachdenken.“ Wer sich als Alleingründer für die GmbH entscheide, könne kostensparend auf eine Mustersatzung zurückgreifen. Bei mehreren Gesellschaftern müssten auch zusätzliche Regelungen im Innenverhältnis getroffen werden und damit auch eine individuelle Satzung für die GmbH entworfen werden.

Überhaupt mahnte Molnar die Gründerteams, schon beim Start die Beziehungen der Gesellschafter der GbR oder GmbH klar zu regeln. „Denken sie bei der Gründung auch an ein mögliches Ende der Gesellschaft und treffen entsprechende Regelungen.“ Plastisch führte der Rechtsexperte den Gründern vor Augen, was gesamtschuldnerische Haftung bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts bedeuten kann. Bei zwei Partnern bedeute dies nicht automatisch, dass jeder zur Hälfte hafte. Vielmehr habe der Schuldner die Möglichkeit, sich beim solventesten Partner schadlos zu halten. Christoph Burkard, Geschäftsführer der Region Fulda GmbH, dankte Geza Molnar für seine Ausführungen und betonte, dass es Ziel der Regionalen Wirtschaftsförderung sei, ein gründerfreundliches Klima entstehen zu lassen. (pm) +++


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