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Beim Netzwerkabend im Saal des Kolpinghauses - Fotos: Marius Auth

FULDA Im Kolpinghaus

Stärken fördern, Partner finden: Netzwerkabend setzt Neulinge in Szene

08.02.19 - Eine Stärken- und Schwächen-Analyse des Büros Brandmeyer Marketing in Hamburg bescheinigt der Region Fulda gut funktionierende soziale und wirtschaftliche Netzwerke. Beim inzwischen vierten Netzwerkabend der Fuldaer Netzwerke im Kolpinghaus konnten sich am Donnerstagabend Neulinge in Szene setzen, die alten Hasen cross-networkten quer durch den Saal.

Martin von Mallinckrodt freut sich: Die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft "Gelbe Rübe", der er angehört, ist am Abend zum ersten Mal beim Netzwerkabend präsent. "Wir sind basisdemokratisch organisiert und hoffen, mit neuen Produzenten in Kontakt zu kommen, aber auch Kooperationen eingehen zu können. Als Erzeuger haben wir momentan vier Biolandwirte aus der Region, die uns direkt beliefern - mit allem, was regional und saisonal wächst." Der Soroptimist International Club Fulda ist ebenfalls zum ersten Mal beim Netzwerkertreffen dabei. Präsidentin Ortrud Tornow-Griebel bekommt mit 18 anderen Netzwerken die Chance, auf der Bühne für den Club zu werben - und Bewusstseinsarbeit zu leisten: "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Mädchen und Frauen weltweit dabei zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Gerade die Themen 'Frauen in Führungspositionen', 'Gewalt gegen Frauen' und Bildung werden von uns behandelt. Unsere Arbeit ist in Fulda noch nicht überall bekannt. Fragen wie: 'Frauen-Netzwerk? Können wir da als Männer hin?' werden häufiger gestellt."

19 Netzwerke waren am Abend präsent

Regionalmanager Christoph Burkard begrüßte die Gäste


Der ungezwungene Rahmen erleichtert auch den Kontakt mit gesellschaftlichen Randthemen, die inzwischen auch ins Blickfeld von Berufstätigen geraten sind: "Wir streben eine Kooperation mit dem MediCampus Fulda an, im Rahmen der generalistischen Ausbildung werden wir den Part Palliativversorgung abdecken. Aber wir sind auch für Firmen in der Region relevant, weil wir zum Thema betriebliche Gesundheitsfürsorge einiges zu bieten haben. Das Thema heißt 'Advanced Care Planning': Viele Mitarbeiter haben Eltern, die krank sind und Pflege brauchen. Da gibt es Unsicherheiten und Ängste: Wie soll ich das schaffen, als Berufstätiger? Wir klären über die Möglichkeiten auf", erläuterte Elke Hohmann, Geschäftsführerin der Deutschen PalliativStiftung.


Im Rahmen des Netzwerktreffens hielt Prof. Dr. Claudia Kreipl vom Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Fulda einen Impulsvortrag zum Thema "Fulda - zur Regionalmarke werden" mit besonderem Fokus auf die Bedeutung des Netzwerkens. Zudem stellte sich die Familienschule der Deutschen Familienstiftung vor und ging auf die Bedeutung der Familienfreundlichkeit für die Personalgewinnung ein. Insgesamt nahmen 19 Netzwerke mit mehr als 100 Teilnehmern am Treffen teil. (Marius Auth) +++


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