OB Dr. Heiko Wingenfeld überzeugte - Fotos: Moritz Pappert

FULDA Europawahl und Jubiläum im Fokus

Politischer Aschermittwoch: Wingenfeld überzeugt - auch ohne Norbert Kartmann

07.03.19 - Eigentlich sollte der ehemalige Präsident des Hessischen Landtags Norbert Kartmann (70) die Festrede beim politischen Aschermittwoch des CDU Stadtverbands Fulda halten. Dieser war jedoch am Nachmittag plötzlich erkrankt und somit reiseunfähig. Spontan sprang Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld ein. Seine Rede überzeugte, auch ohne Kartmann. Bier und Heringssalat gab es, ganz traditionell, im Bürgerhaus Kämmerzell dennoch.

Ex-OB Gerhard Möller

Ex-OB Dr. Wolfgang Hamberger

MdL Thomas Hering

Doch zuvor gab Landtagsabgeordneter Thomas Hering einen kurzen Einblick in die aktuellen Diskussionen im Landtag. Besonders Themen wie Landwirtschaft, Windenergie und die Straßenausbaubeiträge standen hier im Fokus. Die Landwirtschaft bezeichnete Hering als einen wichtigen Bestandteil eines jeden Ortes. "Ich hoffe weiterhin auf gute Ergebnisse und Rückhalt aus der Region", so Hering.

Der Kasseler Vize-Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber gab zu bedenken, dass man das Thema Energiewende nicht den Grünen überlassen dürfe. "Die Europawahl im Mai kann schicksalsentscheidend werden. Das ist kein Spaß mehr, sondern bedrohlich. Europa hat besonders in Fulda einen hohen Stellenwert", so Klüber.

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld entschuldigte zu Beginn seiner Rede Fuldas Bürgermeister Dag Wehner. Er habe sich beim Skifahren das Bein gebrochen. Im Anschluss rief er dazu auf, das Stadtjubiläum als Anlass zu nehmen, auf die Geschichte Fuldas zurückzublicken. "Es geht nicht nur darum zu feiern, wir sollten die Gelegenheit nutzen, um zu schauen, wie es den Menschen vor 1.275 Jahren ging und wie gut es uns heute geht. Das soll uns ermutigen, auch mal Verantwortung zu tragen", so Wingenfeld.  

Zum Thema Straßenausbaubeiträge fand er klare Worte. "Wir in Fulda haben den Anspruch auf eine ehrliche und klare Antwort, wer die Beiträge bezahlen soll. Wenn die Straßenbeiträge abgeschafft werden sollen, muss man eine Kompensation finden", so der OB. Auch für die nachfolgenden Generationen müsse die Lösung vertretbar sein. Das, was andere Parteien im Stadtparlament darüber sagen würden, wäre keine vernünftige Politik.

Am Ende rief er die Fuldaer auf, sich bei der Europawahl im Mai zu engagieren. "Der Brexit sollte ein Weckruf für uns sein. Wir brauchen mehr europäische Außenpolitik und Freiheit für die Bürger. Wir haben gute Leute. Die sollten wir auch unterstützen", so Wingenfeld. Im Anschluss wurden langjährige Mitglieder der CDU geehrt. (Moritz Pappert) +++


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