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01.02.09 - Sport

Stark ersatzgeschwächte "Kissinger Wölfe" unterliegen 3:11 in Würzburg

Verdient aber im Ergebnis zu hoch, siegten am Wochenende am Würzburger Niggelweg, die Eisbären mit 11:3 (3:1, 3:1, 5:1) gegen die stark ersatzgeschwächten Kissinger Wölfe. Die Auflistung der Verletzen und Kranken liest sich wie eine eigene Mannschaft. Ohne die Goalies Ebenrett und Grunewald, sowie Keul, Kramer, Buscham, Maunz, Trojok, Reupke, Schmitt und Kess mussten die Kissinger Wölfe ihr letztes Auswärtsspiel antreten. Erfreulich, dass mit Michael Grimm ein „Oldie“ sich zur Verfügung stellte um die Mannschaft zu unterstützen. Es war gegen die kompletten Eisbären, also Disziplin und Kampfgeist gefragt.

So gingen die Wölfe gut in die Partie und konnten in der 3. Minute bereits die Führung erzielen. Nach einem Schlagschuss von Kaufmann, stand Back genau richtig und netzte zur Führung ein. Die Freude dauerte bis zur 7. Minute als Würzburg in Überzahl durch Heckenberger ausgleichen konnte. In der 11. Minute erneutes Überzahlspiel für die Eisbären und die Führung durch Hirschauer. Es sollte der Tag des Spielertrainers Stan Kacir werden, der im Zusammenspiel mit Görlitz und Glotz, die Wölfe schwindelig spielte. So auch in der 16. Minute als Kacir auf 3:1 erhöhte.

Im zweiten Drittel hatten die Wölfe Startschwierigkeiten und mussten so in der 24. und 27. Minute die Tore vier und fünf hinnehmen. Wer dachte die Kissinger würden nun resignieren, sah sich getäuscht. Im Gegenzug verkürzten die Wölfe nach einem Traumzuspiel von Sven Kaufmann auf Maximilian Stöpel auf 2:5 und schöpften wieder Hoffnung. In dieser Phase spielten sich beide Teams zahlreiche Chancen. Nun war allerdings der Kräfteverschleiß auf Seiten der Kissinger zu erkennen. So erzielte Kacir in der 38. Minute das entscheidende 6:2.

Das letzte Drittel begann wie das Erste. Ein schnelles Tor durch Dodo Reiss (Florian Kiesel) für die Wölfe nach drei Minuten zum 6:3. Das sollte es dann aber gewesen sein. In der 48. Minute folgte eine Entscheidung der souverän pfeifenden Schiedsrichter, die nicht ganz nachvollziehbar war. Lajoie forderte Sven Kaufmann auf, einen Puck aus der Ecke zu holen, den Kaufmann zuvor weggeschlagen hatte. Da der andere Schiedsrichter Heinisch bereits auf dem Weg war, erklärte Kaufmann, dass der Puck bereits geholt wird. Lajoie forderte Kaufmann erneut auf den Puck zu holen. In der Zeit hatte Heinisch die Hartgummischeibe bereits aufgehoben und Kaufmann blieb somit stehen. Daraufhin sprach Lajoie eine 10minütige Disziplinarstrafe aus. Durch diese Strafe standen den Wölfen nur noch zwei Verteidiger zur Verfügung. Die Würzburger nutzen dies clever aus und schraubten das Ergebnis auf 11:3.

Positiv bleibt zu erwähnen, dass sich die jungen Spieler sehr gut in das Team integrieren. Mit Marius Panzer und Jürgen Hartmann waren die Youngsters, eine der besten Akteure an diesem Tag.

Tore: 0:1 (3.) Matthias Back (Kaufmann), 1:1 (7.) Heckenberger, 2:1 (11.) Hirschauer, 3:1 (16.) Kacir, 4:1 (24.) Glotz, 5:1 (27.) Görlitz, 5:2 (29.) Maximilian Stöpel (Sven Kaufmann), 6:2 (38.) Kacir, 6:3 (43.) Dominik Reiss (Florian Kiesel), 7:3 (47.) Glotz, 8:3 (48.) Görlitz, 9:3 (52.) Kacir, 10:3 (52.) Heckenberger, 11:3 (57.) Kacir

Zuschauer: 188

Schiedsrichter: Heinisch, Lajoie

Strafzeiten: Würzburg 12, Bad Kissingen 14+10 (Kaufmann) +++

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