Die Demo am 14. April - Archivfoto: O|N

FULDA Wohnungsdurchsuchungen

Nach Gedenk-Demo für erschossenen Flüchtling: Polizei zeigt Teilnehmer an

01.05.19 - Auch über ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf einen Afghanen im Fuldaer Münsterfeld sorgt der Fall noch für reichlich Ärger. Erst vor zwei Wochen, am Todestag des 19-jährigen Matiullah, hatte das Afghan Refugees Movement zu einer Demonstration aufgerufen. Hier kam es teilweise zu heftigem Wortwechsel zwischen den Demonstranten und der Polizei (wir berichteten).

Auf einigen Transparenten wurden polizeikritische Parolen gezeigt, unter anderem der Spruch "What will you do, when cops murder?" ("Was willst du machen, wenn Polizisten morden?") oder "Schluss mit rassistischer Polizeigewalt". Wie hessenschau.de nun berichtet, hat die Polizei vier Demonstranten wegen Beleidigung, Verleumdung und übler Nachrede angezeigt. Im Kern gehe es um ungerechtfertigte Mord- und Rassismus-Vorwürfe gegen Beamte. Unterdessen soll die Staatsanwaltschaft wegen der tödlichen Schüsse wieder aktiv geworden sein– es soll sogar Hausdurchsuchungen gegeben haben.

Laut hessenschau.de soll auch die Anmelderin der Demo, Samira Stuman, angezeigt worden sein. Der Polizeisprecher erklärte der hessenschau, Stuman habe trotz Aufforderung nicht die beleidigenden und verleumderischen Aussagen gegen die Polizei unterbunden. Laut dem Online-Portal soll die Staatsanwaltschaft im Zuge des aufgetauchten Handy-Videos, mehrere Wohnungen durchsucht haben. Darunter auch eine, eines Auszubildenden der Bundespolizei. (Moritz Pappert) +++


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