Eine Schülerin des WPU-Kurses beim Abwiegen von Rohsalz aus der Lagerstätte des Kaliwerks Neuhof-Ellers. - Foto: K+S

NEUHOF Praxistage bei K+S

Langjährige Kooperation zwischen Johannes-Kepler-Schule und K+S KALI

06.07.19 - Die seit mehr als zehn Jahren bestehende Kooperation zwischen der JohannesKepler-Schule und dem Bergbauunternehmen K+S KALI GmbH in Neuhof blickt auf eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Was im Herbst 2007 als kleine fachübergreifende Arbeitsgemeinschaft begann, wuchs rasch zu einem umfangreichen Gemeinschaftsprojekt mit zunehmender Praxisorientierung heran.

Einen Schwerpunkt bildet dabei der Wahlpflichtkurs der Realschulklassen der Jahrgangsstufe neun, der unter der Leitung des Chemielehrers Dr. Raimund Lass jeweils für ein ganzes Schuljahr mit drei Unterrichtsstunden in der Woche konzipiert ist. Neben theoretischen und praktischen Grundlagen zu produktionsbezogenen Themen wie beispielsweise der Entstehung von Salzlagerstätten, der Gewinnung von Rohsalz sowie der Trennung, Veredelung und Analyse von Salzgemischen erhalten die Schülerinnen und Schüler detaillierte Informationen über die Ausbildungsberufe, die im K+S-Werk Neuhof-Ellers erlernt werden können.

Mit der Einführung von sog. Praxistagen auf dem Betriebsgelände des Kaliwerks gelang vor wenigen Jahren eine eindrucksvolle Erweiterung der Kooperation zwischen der Johannes-Kepler-Schule und den Ausbildungsbereichen des Unternehmens: Alle Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe erhalten die Möglichkeit, in den Abteilungen Metalltechnik, Betriebselektronik und Labor unter fachlicher Anleitung selbstständig zu arbeiten. Dabei entstehen handfeste Ergebnisse wie etwa eine Handyhalterung, das Geschicklichkeitsspiel „Heißer Draht“ sowie üngemittel Päckchen. Im Betriebslabor geht es zudem darum, die Restfeuchte von Salz oder den Gehalt an Phosphorsäure in bestimmten Getränken eigenhändig experimentell zu bestimmen.

Weiterer Bestandteil der Praxistage sind Besichtigungen der Produktionsanlagen samt Erläuterung der dahinter stehenden Verfahren. Außerdem erstellen die Schülerinnen und Schüler Präsentationen über die regionale und überregionale Bedeutung von K+S. Diese Ausarbeitungen beinhalten Ergebnisse aus Umfragen, welche im Vorfeld unter der regionalen Bevölkerung durchgeführt wurden. Sie werden von den Schülerinnen und Schülern in der Regel zum Ende des Schuljahres der Leitung des Kaliwerks Neuhof-Ellers präsentiert. Das Projekt stellt für beide Kooperationspartner eine große Bereicherung dar. Über einen weiteren Ausbau der Zusammenarbeit wird daher derzeit konkret nachgedacht. (pm) +++


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