Bei Sanierungsarbeiten eines Klassenzimmers sind an der Haselbachschule in Lispenhausen Schäden an der Decke zum Vorschein gekommen. Das Bild zeigt die sichtbaren Risse im Klassenraum eine Etage darüber. - Fotos: Landkreis

HEF-ROF Böse Überraschung in Lispenhausen

Kreis investiert sechs Millionen Euro in seine Schulstandorte

12.07.19 - Das Schuljahr ist zu Ende und vielerorts stehen die Bauarbeiter bereit: Die Haselbachschule in Lispenhausen sowie 20 weitere Schulen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg werden während der Sommerferien saniert. Insgesamt sechs Millionen Euro investiert der Kreis aktuell in seine Schulstandorte. „Während der Ferien arbeiten wir daran, dass die Unterrichtsbedingungen nach den Sommerferien noch besser werden. Dazu gehört ein modernes Lernumfeld“, sagt Koch. In dieser Hinsicht bestand vielerorts Handlungsbedarf. Einige Projekte wurden bereits vor den Ferien begonnen, andere gehen darüber hinaus.

Zu den umfangreichsten Vorhaben gehört die Komplettsanierung des Hauptgebäudes der Brüder-Grimm-Schule in Bebra. Allein an diesem Standort investiert der Kreis knapp 2 Millionen Euro. Ebenfalls das komplette Hauptgebäude wird an den Beruflichen Schulen Bebra (über 900.000 Euro Investition) und der Gesamtschule Geistal in Bad Hersfeld (rund 768.000 Euro Investition) modernisiert. An der Hersfelder Ernst-von-Harnack-Schule wird gleich ein ganzer Klassentrakt für über 750.000 Euro angebaut.

Außerdem werden Brandschutzmaßnahmen, Klassenzimmersanierungen und kleinere Schulhofsanierungen an diversen Schulen umgesetzt. An der Grundschule Ronshausen und der Solztal-Schule in Sorga werden die Toiletten erneuert. Ein Fokus liegt zudem auf dem Sonnenschutz, der an sechs Schulen angebracht wird. „Wir hoffen, dass die Arbeiten im jeweiligen Zeitrahmen erfolgen und der Unterrichtsbetrieb nach den Ferien wieder weitestgehend störungsfrei aufgenommen werden kann“, so Koch.

Haselbachschule Lispenhausen: Risse in der Decke entdeckt

Ein Statiker (kniend) klärte Anita Hofmann ...

Böse Überraschungen bleiben aber nicht immer aus. So kamen bei der Sanierung zweier Klassenräume in der Haselbachschule in Lispenhausen Risse in der Decke bzw. Boden zum Vorschein. Der Landkreis, der Träger der Schule ist, schaltete daraufhin sofort einen Statiker ein. „Es besteht keine unmittelbare Gefahr“, erklärt Landrat Dr. Michael Koch. Dennoch seien der Klassenraum sowie der darüber liegende Raum jetzt gesperrt – und bleiben das auch noch nach den Ferien.

„Im Moment gehen wir davon aus, dass der nicht vorhersehbare Sanierungsbedarf bis zu den Herbstferien dauern kann, weshalb wir eine Ausweichmöglichkeit für die zwei Klassen brauchen“, sagt Koch. Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald, der sich am Mittwochvormittag mit Koch vor Ort traf, sicherte bereits zu, das benachbarte Dorfgemeinschaftshaus (DGH) für die zwei Klassen zur Verfügung zu stellen. Es sei selbstverständlich, dass die Stadt helfe. „Schließlich geht es um unsere Kinder“, sind sich Koch und Grunwald einig. Landrat Koch bedankte sich für die „schnelle und unkomplizierte Unterstützung.“ „Eine bessere Lösung hätte es für die Schulkinder nicht geben können“, so auch die Leiterin des Staatlichen Schulamts Anita Hofmann. (pm) +++


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