Treffen Sonntag aufeinander: Großenlüders Fabian Lehmann (l.) und Vincent Drüschler vom FSV Thalau. - Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

REGION Ein Wochenende voller Gruppenliga (2)

Kerzell macht den Aufsteiger-Hattrick perfekt

16.08.19 - Am Sonntag folgen vier weitere Gruppenliga-Begegnungen. Am Thalauer Wittiggrund ist nach den bisherigen Spielen das nächste Drama zu erwarten. Währenddessen hofft die Reserve von Hünfeld zur Mittagszeit auf den Ausbau des starken Saisonstarts. In Oberaula wird sich zeigen, in welche Richtungen es für Ernest Veapi und Jürgen Krawczyk im Verlauf der Saison gehen wird. Zu guter Letzt muss die Dreier-SG in Freiensteinau ran und hofft auf einen Ausbau der Erfolgsserie.

FSV Thalau – SV Großenlüder (Sonntag, 15 Uhr)

Drei Spiele, drei Dramen - der FSV Thalau steht in dieser Saison für herzzerreißende Schlussphasen. Dabei standen zunächst zwei Siege zu Buche, doch letzten Sonntag musste man gegen die Dreier-SG die erste Niederlage der Saison hinnehmen. „Mit der Punktausbeute bin ich zufrieden, wir hatten schwierige Auswärtsspiele vor der Brust. Wenn wir den Schnitt mit sechs Punkten aus drei Spielen halten können, kann ich nicht meckern“, fasste Trainer Matthias Wilde den Auftakt zusammen.

Am kommenden Wochenende empfängt der Aufstiegskandidat der letzten Jahre nun den SV Großenlüder (Sonntag, 15 Uhr) und darf dabei auf eine recht erfolgreiche Historie zurückblicken. In den letzten sieben Aufeinandertreffen mussten die Thalauer lediglich zweimal Punkte abgeben. Sowohl in der letzten Saison als auch 2016 trennten sich beide Mannschaften mit einem Unentschieden. „Die Spiele aus der Vergangenheit spielen für uns keine Rolle. Jedoch bin ich mir sicher, dass Großenlüder dieses Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird“, so Wilde.

Personell sieht es beim FSV weiterhin angespannt aus, denn neben dem weiterhin gesperrten Florian Storch, fehlt auch Silvan Gaul noch verletzungsbedingt. Daneben gibt es noch weitere angeschlagene Spieler.

Hünfelder SV II – SG Kerzell (Sonntag,12 Uhr)

Als zweiter der Aufstiegsrunde grade noch so durch den zeitgleichen Aufstieg der Ehrenberger in die Gruppenliga gerutscht, steht man nun nach drei Spielen und fünf Punkten als bester Aufsteiger da. Auf das unglückliche Unentschieden zu Beginn gegen Künzell folgten zwei schwere Auswärtsspiele in Petersberg und Schlüchtern. Nur die wenigsten hätten wahrscheinlich zu Beginn der Saison prophezeit, dass man nach diesem Auftaktprogramm immer noch ungeschlagen ist. „Für uns als Aufsteiger ist der Start sehr gelungen. Jedoch gehen wir trotz des guten Starts auch in das folgende Spiel nicht als Favorit rein, denn wir sind immer noch der Aufsteiger“, schätzt Reserve-Trainer Johannes Helmke die Lage realistisch ein. 

Zum Gegner aus Kerzell ist indes wenig zu sagen, denn nach den personellen Veränderungen bleibt die Mannschaft von Spielertrainer Christian Birkenbach weiterhin eine Wundertüte. Helmke hat jedoch besonders eine Stärke in einem bestimmten Mannschaftsteil erkannt: „In der Offensive sind sie gut aufgestellt. Vor allem die Altersstruktur passt bei ihnen.“

Beim Personal muss weiterhin flexibel gearbeitet werden, denn neben dem Austausch zwischen erster und zweiter Mannschaft gibt es weitere Spieler, die entweder im Urlaub weilen oder verletzungsbedingt passen müssen. Des Weiteren fehlen der Kapitän Sven Sorian und Felix Kircher aufgrund privater Verpflichtungen.

SG Aulatal – RSV Petersberg (Sonntag, 15 Uhr)

Aulatal gegen Petersberg oder anders Aufsteiger gegen Abstiegskandidaten – so könnte man das Duell am kommenden Sonntag (15 Uhr) kurz und knapp zusammenfassen. Die SG ist mit drei Punkten aus den ersten drei Saisonspielen recht solide gestartet, konnte gegen die Mitfavoriten aus der Liga FT Fulda und Hosenfeld sogar lange Zeit mithalten, stand am Ende aber mit null Punkten da. Trotz der unterschiedlichen Ausgangslagen möchte Trainer Ernest Veapi das nach seiner Meinung verzerrte Bild grade rücken: „Petersberg hat viel Erfahrung in seinen Reihen, spielt seit Jahren Gruppen – oder Verbandsliga und wird am Wochenende auf Biegen und Brechen versuchen, den ersten Dreier zu holen.“

Die Zuschauer können am Sonntag-Nachmittag ein kampfbetontes Spiel erwarten, indem Aulatal dem RSV alles entegen stellen wird. Verzichten muss das Publikum dabei aber auf die Langzeitverletzten und die kurzfristig ausgefallenen Pascal Honstein und Simon Michel Müller. Darüber hinaus könnte noch der ein oder andere Student zum Team stoßen.

SG Freiensteinau – SG Elters/Eckwb/Schwb (Sonntag,15 Uhr)

Nach der Rückrunde der letzten Saison hätten die meisten Beobachter der Dreier-SG wahrscheinlich nicht so einen guten Start vorausgesagt, doch nun steht die Maximalausbeute mit sechs Punkten aus zwei Spielen. Es scheint so, als hätte man den Wegfall vom Elterser Wunderknaben Moritz Reinhard jetzt endlich verdaut. Am Wochenende wartet nun ein giftiges Auswärtsspiel beim Aufsteiger Freiensteinau, der aus den ersten drei Spielen einen Sieg einfahren konnte und damit einen zufriedenstellenden Start hingelegt hat. Nun wird sich zeigen, ob Elters den Auftakt veredeln kann und im Dunstkreis der Spitze um die Viktoria aus Bronnzell bleibt.


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