Die Trachtenkapelle Hilders beeindruckte in der Klosterkirche am Kreuzberg mit einem vielfältigen Programm. - Fotos: Marion Eckert

KREUZBERG Zu Gast in der bayerischen Rhön

Trachtenkapelle Hilders beeindruckt in Klosterkirche am Kreuzberg

19.08.19 - Es war ein beeindruckendes Konzert, das die Trachtenkapelle Hilders im Rahmen der Konzertreihe in der Klosterkirche auf dem Kreuzberg gegeben hat. Bereits zum zweiten Mal waren sie in der bayerischen Rhön zu Gast und zeigten ihr großes musikalisches Können.

Pater Georg Andlinger freute sich, dass die Trachtenkapelle so viele Zuhörer in die Klosterkirche zog, die wieder einmal voll besetzt war. Der Titel des Konzertes „Musik im Land der offenen Fernen“ sei eine doppelte Einladung. Sie zeige einerseits die Verbundenheit der Musiker aus Hilders zur Rhön, dem Land der offene Fernen mit seinen weiten Ausblicken. Zugleich sei auch die Musik selbst ein Land der offenen Fernen, lade sie doch ein, über den Alltag hinaus zu blicken, mit offenen Augen und Sinnen der Vorstellungskraft freien Lauf zu lassen.

Angelika Bergmann sang „Gabriellas Song“ aus ...

Durch das Programm führte Norbert Obermann, der das Publikum zu einem entspannten Nachmittag mit einer großen Vielfalt an Melodien einlud, denn von sakralen Melodien bis hin zu Polka und Musicalmelodien reichte das abwechslungsreiche Programm. Den Auftakt machte die Kapelle mit dem Stück „Musica Sacra“ , der heiligen Musik, die so recht in den sakralen Raum der Klosterkirche passte. Doch wie Obermann sagte, „Unterhaltungsmusik steht auch uns Christen gut zu Gesicht“, gab es auch Melodien wie „Mountainwind“ oder die bekannte Polka „Von Freund zu Freund“. Die Liebe zur Heimat aber auch die Liebe zur Blasmusik wurde musikalisch immer neu aufgegriffen und thematisiert. So zeigte der Konzertmarsch „Sympatria“ auf musikalische Weise, dass Heimat weniger eine Frage der räumlichen Herkunft, sondern viel mehr der sozialen Zugehörigkeit ist. Heimat ist dort, wo man sich wohlfühlt. Und wohl fühlen sich die Hilderser Musikanten auf dem Kreuzberg, zu dem sie seit jeher eine enge Verbundenheit haben.

Neu im Programm war „Gabriellas Song“. Es gibt Lieder, die fesseln von der ersten Sekunde an und lassen einfach nicht mehr los. Genau so ein Lied ist Gabriellas Song aus dem Film „Wie im Himmel“. Angelika Bergmann gelang es die Kraft, den Mut und die zurückkehrende Lebensfreude des schwedischen Liedes auf Deutsch zu präsentieren.

Der Lobpreis kam in diesem Konzert aber auch nicht zu kurz. Mit dem Ambrosianischen Lobgesang, dem Te deum Laudamus, zeigten erneut ihre traditionelle kirchliche Verbundenheit. Moderner wurde es mit „You raise me up“, das einer Einladung gleicht kommt, sich voll Vertrauen auf die Liebe Gottes einzulassen. „Wenn ich ganz unten bin und meine Seele so müde. Wenn Sorgen kommen und mein Herz schwer ist. Du hebst mich hoch, dass ich auf den Bergen stehen kann. Du baust mich auf zu mehr als ich je sein kann.“ Weit weit das musikalische Spektrum der Musiker reicht zeigten sie im weiteren Konzertverlauf im  Stück „Nessaja“ aus dem Musical „Tabaluga“.

Schließlich verabschiedeten sich sich ganz zünftig mit dem „Rhönmarsch“. Die Musiker aus Hilders zeigten in ihre Konzert in der Klosterkirche, wie vielfältig und anspruchsvoll Blasmusik in einem Kirchenraum präsentiert werden kann. (Marion Eckert) +++


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