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Aktuell immer einen Schritt schneller als die Gegner, Dominik Crljenec (Mitte) und seine Kollegen. - Foto: Jonas Wenzel (yowe)

FULDA Barockstadt weiter souverän

Spitzenreiter in Sachen Geduld und Effizienz

16.09.19 - Im Stile einer Spitzenmannschaft feierte die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz am Samstag im Fußball-Hessenligaspiel gegen die Gäste aus Friedberg den nächsten Dreier. Damit untermauert die Mannschaft von Trainer Sedat Gören weiterhin ihre Ausnahmestellung in der Liga, denn die Fuldaer sind als einziges Team immer noch ungeschlagen.

Die Barockstädter können dabei nicht nur eine nahezu makellose Bilanz aufweisen, sondern auch einen Sturm, der immer für Tore gut ist und eine Hintermannschaft, die selbst bei starkem Seegang nicht ins Wanken gerät. 45 Minuten brauchte die Sportgemeinschaft am Wochenende gegen Friedberg, um die Leistung gegen Stadtallendorf aus der Vorwoche aus den Köpfen zu laufen und die Lobeshymnen abzuschütteln. "Wir haben es vor dem Spiel angesprochen, dass wir mit diesem Lob gut umgehen müssen. Wir wollten das Spiel gegen Stadtallendorf nun hinter uns lassen und Friedberg unser Spiel aufdrücken", sah Gören einen wichtigen Anteil in der Einstellung seiner Spieler.

Besonders ein Mann ging nach dem Seitenwechsel voran: André Fließ, der Mann der Stunde und das Symbol des Aufschwungs. Wie schon in den Vorwochen zeigte sich der Spielmacher von seiner Schokoladenseite, nutzte in den zweiten 45 Minuten den Freiraum, den er bekam, um zwei der drei Tore selber zu erzielen und das letzte Tor sehenswert per Hacke dem endlich top-fitten Dominik Rummel aufzulegen. 

Genesener Rummel in Topform

"Vor und nach der Halbzeit sind Phasen, in denen du da sein musst. Das waren wir und daher sind wir glücklich", sagte Gören, der als Ex-Profi seinen Jungs viel mitgeben kann. Vor allem Punkte wie Geduld und Effizienz kommen dabei zum Tragen, denn die Barockstadt hat es in diesem Jahr gelernt, im Spiel auf die richtigen Momente zu warten, um dem Gegner die entscheidenden Nadelstiche zu versetzen. Zudem kann der möglicherweise kommende Regionalligist endlich auf Torjäger Rummel bauen, der aufgrund vieler schwerwiegender Verletzungen zum ersten Mal wirklich dauerhaft das Trikot der Barockstadt überstreifen kann. 

Es scheint so, als sei es den Fuldaern im zweiten Jahr gelungen, eine Einheit zu formen, die sich von nichts aus der Ruhe bringen lässt und ganz nach dem Musketier-Motto für jeden einzelnen einsteht. Durch den 3:0-Sieg steht die SGB nun weiterhin unangefochten auf dem ersten Tabellenplatz, lässt sich aber dennoch nicht von der Situation blenden, denn auch im Spiel gegen Friedberg lief nicht alles so glatt, wie es auf Anhieb scheint. 

"Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein. Friedberg hat sich enorm verstärkt und sie werden mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben", unterstützt auch der Übungsleiter die Aussage. Falls es der Sportgemeinschaft jedoch gelingen sollte, die Leistung aus der zweiten Halbzeit auf das ganze Spiel auszudehnen, dürfte der Konkurrenz Angst und Bange werden. (Hendrik Erb) +++


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