Der Chef der Hessischen Staatskanzlei und Demografie-Beauftragte der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer, mit den Siegerinnen und Siegern des Hessischen Demografie-Preis 2019, Michael Knoth (3. v. Rechts) und seiner Delegation vom Lieferservice für Regionalprodukte in Hosenfeld sowie dem Bürgermeister Peter Malolepszy (2.v.rechts, hintere Reihe). - Foto: Hessische Staatskanzlei

HOSENFELD 10 Jahre Hessischer Demografie-Preis

Sieger 2019 ist der Lieferservice für Regionalprodukte aus Hosenfeld

18.09.19 - Seit zehn Jahren zeichnet die Hessische Landesregierung mit dem Hessischen Demografie-Preis Projekte aus, die sich den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen. 85 Projekte hatten sich unter dem Motto „Wo Ideen Freiraum haben – Leben auf dem Land!“ in diesem Jahr beworben, sechs haben es bis ins Finale geschafft. Gewonnen hat den mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Wettbewerb der „Lieferservice für Regionalprodukte“ aus Hosenfeld im Landkreis Fulda. „Sieben regionale Unternehmen schließen mit ihrem Lieferservice eine Lücke in der Grundversorgung in Hosenfeld und Kleinlüder. Das hilft vielen Menschen, die nur eingeschränkt mobil sind. Auch die beteiligten Direktvermarkter profitieren gemeinsam von der neuen Vertriebsidee.  Aus der Region für die Region: Das Konzept stärkt die Lebensqualität vor Ort. Es ist ein Gewinn für alle und hat die Jury überzeugt“, sagte der Chef der Staatskanzlei und Demografie-Beauftragte, Staatsminister Axel Wintermeyer am Mittwoch bei der Jubiläumsveranstaltung in Wiesbaden.

Der Sieger erhält ein Preisgeld von 8.000 Euro. Den mit jeweils 5.000 Euro dotierten zweiten Platz teilen sich das „Bildungsforum Mengerskirchen“ (Landkreis Limburg-Weilburg) und die Initiative „Fachwerk Gesundheit“ in der Gesundheitsregion Sontra, Herleshausen, Nentershausen und Cornberg“ (Werra-Meißner-Kreis). Den dritten Platz erreichten „Das Schulungszentrum Wasserrettung“ aus Wildeck-Obersuhl (Landkreis Hersfeld-Rotenburg), „Heimat- und Geschichtsverein Oberkleen macht Schule“ aus Langgöns-Oberkleen (Landkreis Gießen) sowie „Revive Oberzent“ aus dem Odenwaldkreis. Diese Projekte erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.                           
                  
Zur Preisverleihung waren alle Preisträger der vergangenen neun Jahre eingeladen, die nochmals mit einer Ausstellung für ihre Arbeit gewürdigt wurden. „Ich freue mich, viele Menschen wiederzusehen, die mich in den vergangenen Jahren mit ihrem Engagement und Ideenreichtum begeistert und beeindruckt haben. Seit 2010 haben sich 670 Projekte beworben, insgesamt 37 haben wir ausgezeichnet. Alle gemeinsam zeigen sie, dass es in Hessen viele Menschen gibt, die bei Herausforderungen selbst aktiv werden und vor Ort mit anpacken. Den demografischen Wandel können wir als Gesellschaft nur gemeinsam angehen. Wir hoffen, dass diese ausgezeichneten Projekte für andere als Vorbilder dienen“, sagte Wintermeyer. 

Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, Wirtschaft, Verbänden sowie der Hessischen Staatskanzlei und Ministerien hatte aus den eingegangenen 85 Bewerbungen die besten sechs ausgewählt, die Staatsminister Wintermeyer anschließend auf seiner Sommerreise besucht hatte. Nach einer Präsentation der Projekte durch die Bewerber legte die Jury die Preisträger fest.

Jungunternehmer werden durch alle Herausforderungen eines Start-ups geleitet – vom Genehmigungsverfahren über Businessplan, Finanzierung, Kundengewinnung bis zur Raumsuche. Durch neue berufliche Perspektiven für junge und qualifizierte Menschen in der Region wird Oberzent für die Zukunft gestärkt.

Weitere Informationen zu Preisträgern gibt es im Internet unter: staatskanzlei.hessen.de/initiativen/demografie/demografie-preis/demografie-preis-2019. (pm)+++


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