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FULDA Neues Logo und gGmbH-Gründung

"Die Libelle darf fliegen" - Startschuss für die Landesgartenschau 2023

01.10.19 - "Für den heutigen Anlass befinden wir uns hier im Grünen Zimmer des Stadtschlosses am passenden Ort", befand Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) eingangs der Pressekonferenz zum offiziellen Startschuss der Landesgartenschau 2023. Die gesellschaftsrechtlichen Voraussetzungen sind geschaffen, die Verträge unterschrieben und das nagelneue Libellenlogo ist ebenfalls aus der Taufe gehoben worden: es kann losgehen. "Die 400.000 Besucher, die anlässlich des Stadtjubiläums nach Fulda gekommen sind, stimmen uns optimistisch für künftige Gäste", verkündete der OB und erläuterte, dass die Planungen, nun in die Konkretisierungsphase übergingen und er zuversichtlich darauf baue, dass es gelingen werde, für die Gartenschau urbanes Lebensgefühl mit Ökologie und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.

Von links: Steffen Harnack, Jürgen Schlag, ...Fotos: Jonas Wenzel (Yowe)

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld

Heike Troue und Stadtbaurat Daniel Schreiner ...

Jetzt sei ein erster Meilenstein geschafft: die Gründung der Landesgartenschau Fulda 2.023 gGmbH. Die entsprechenden Verträge dazu sollen am 30. September unterschrieben werden. Im Namensteil „2.023“ stecke übrigens schon der Hinweis, dass Fulda als erste Stadt in Hessen schon zum zweiten Mal eine Landesgartenschau ausrichtet, also gewissermaßen eine Gartenschau „2.0“. 

Pressesprecher Johannes Heller moderierte

Ralf Habermann (Bund deutscher Landschaftsarchitekten, Landesverband ...

Marcus Schlag (LGS Fulda 2.023 ...

Jürgen Werner

Stadtbaurat Daniel Schreiner, die beiden Geschäftsführer der neuen Gesellschaft, Marcus Schlag und Jürgen Werner, Heike Troue als Geschäftsführerin der Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen Thüringen und Verteter der sogenannten grünen Verbände freuten sich gemeinsam, dass nach den notwendigen bürokratischen Hürden es jetzt an die konkrete Umsetzung gehen könne. Man wolle an die nachhaltigen Erfahrungen der Gartenschau von 1994 anknüpfen. Dabei gehe es definitiv nicht um eine "Blümchenschau", sondern ein großes grünes Infrastrukturprojekt, das weit über die halbjährige Dauer der Gartenschauausstellung hinaus Wirkung auf das geamte Stadtbild zeigen werde. Noch heute erlebbare Bestandteile der damaligen Gartenschau sind unter anderem das Umweltzentrum, der sanierte Schlosspark, der Domdechanei-Garten, das Baugebiet an der Tränke und die sanierte Fulda-Aue mit ihren umfangreichen Freizeitmöglichkeiten. „Fulda hat 1994 ein tolles Erlebnis gehabt, und die Stadt erfuhr einen immensen Aufschwung, der heute noch nachwirkt. Die Stadt und ihre Bürger gehen daher mit einer sehr positiven Grundstimmung in die Vorbereitungen der nun 7. Hessischen Landesgartenschau“, ergänzte Geschäftsführer Jürgen Werner.

Oberbürgermeister und Stadtbaurat erinnerten auch noch einmal an die Bewerbungsphase zur LGS: Nach einem Magistratsbeschluss zur Bewerbung im Jahr 2014 folgte 2015 eine Machbarkeitsstudie durch das Büro Arcgrün (Kitzingen) und anschließend die Bewerbung – damals noch für eine Landesgartenschau im Jahr 2022. Mitbewerber war damals die Stadt Darmstadt. 2017 verkündete das Land Hessen: 2022 soll Darmstadt die Landesgartenschau ausrichten, 2026 Fulda. Allerdings verzichtete Darmstadt später auf die Ausrichtung 2022, und Fulda sprang in Absprache mit dem Hessischen Umweltministerium kurzfristig für 2023 ein. Den im Januar 2018 ausgelobten Wettbewerb für die LGS-Konzeption gewann das Büro A24 Landschaft, Berlin.

Steffen Harnack (Agentur S/Company) erläutert das ...

Blumen für alle, obwohl die Landesgartenschau ...

Zu den für 2023 als Gartenschaugelände vorgesehenen Flächen gehört der Bereich um die Aueweiher, die Fläche vom ehemaligen Licht- und Luftbad bis zum Badegarten. Ebenso dazu gehören wird der neue Park „Überm Engelshaus“ und die Verbindung, am künftig erweiterten Tierpark vorbei, zum Stadtteil „Galerie“. Hier werden neue Parks entstehen und die Grenzen zwischen Landwirtschaft und Stadt und zwischen Industriekante und Natur neu definiert. „Wir wollen nicht nur bunte Dekorationen und Installationen für ein halbes Jahr LGS, sondern eine intensive Stadtentwicklung. Diese wird das Bild in diesen Stadtbereichen in den nächsten drei Jahren stark verändern“, erläuterte Geschäftsführer Werner. Mit neuen Grünstrukturen, Parkanlagen, Blumen und Begrünungen werde die Lebensqualität in der Stadt sich weiter verbessern.

Libelle oder Pusteblume? Neues Logo in Pastelltönen

Sinnbildlich für die Konzeption der Landesgartenschau steht auch das Logo, das von der Fuldaer Agentur S/Company entwickelt wurde. Agentur-Geschäftsführer Steffen Harnack erläuterte die Entstehungsgeschichte und die Intention hinter der LGS-Marke, die in freundlichen Gelb- Hellblau- und Grüntönen gehalten ist.

Für die Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen erläuterte Geschäftsführerin Heike Troue die Hintergründe und Entwicklungen. Als Vertreter der „grünen Verbände“, die hinter der Fördergesellschaft stehen, waren Jens Heger, Präsident Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen Thüringen, Ralf Habermann, Bund dt. Landschaftsarchitekten Landesverband Hessen und Berthold Klumpen, Vizepräsident Gartenbauverband Baden-Württemberg und Hessen ins Stadtschloss gekommen.(ci/pm)+++


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