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Benjamin Tschesnok (35) am Dienstagabend im Kolpinghaus - Fotos: Nina Bastian

HÜNFELD Diskussionsabend im Kolpinghaus

Benjamin Tschesnok (35): "Ich möchte zum Wohle der Bürger handeln"

30.10.19 - Nur wenige Tage vor der Wahl des neuen Bürgermeisters der Zusestadt Hünfeld, lud das Bündnis 90/Die Grünen am Dienstagabend zur Diskussionsrunde ins Kolpinghaus ein. Benjamin Tschesnok ist der einzige Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Hünfeld. Der 35-Jährige geht für die CDU ins Rennen. Am Sonntag sind die Bürger der rund 16.500 Einwohner zählenden Haunestadt zur Wahl ihres Bürgermeisters aufgerufen. "Meine Hauptaufgabe soll es sein, zum Wohle der Bürger zu handeln."

Bernd Eckhard führte durch den Abend

"Mein Plan war ein anderer", sagte Tschesnok. "Wir hatten unseren Bürgermeister bereits nominiert." Amtsinhaber Stefan Schwenk (58) war bereits im Mai dieses Jahres für eine zweite Amtszeit mit 100 Prozent Zustimmung nominiert worden. Ende Juli erklärte Schwenk aber überraschend, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten würde. Er ist noch bis Ende März 2020 im Dienst.

"Nach meiner Nominierung habe ich lange mit meiner Familie gesprochen und wir haben uns gefragt: Wollen wir das? - ja, wir wollen es gerne und ich nehme die Herausforderung an." Hünfeld sei die Heimatstadt und liege dem Familienvater sehr am Herzen. "Ich bedauere es, dass ich der einzige Kandidat ist. Eine Wahl lebt von der Auswahl. Jedoch bin ich den Wahlkampf so angegangen, als hätte ich Mitbewerber. Ich habe versucht, die Bürger zuhause abzuholen", sagte der 35-Jährige. Am Mittwochabend wolle er ein Dämmerschoppen in der Kernstadt veranstalten.

Radwegkonzept verbessern

Außerhalb von Hünfeld seien die Radwege super ausgebaut. Schnell sei man mit dem Fahrrad von Ort zu Ort gefahren. Doch innerhalb der Stadt herrsche ein miserabler Zustand. "Es gibt kaum noch Radwege", beschwerte sich ein Bürger. Tschesnok bekennt sich zu dem Problem: "Wir haben in der Kernstadt Nachholbedarf. Wir wollen besser werden, aber das geht nicht von heute auf morgen." Grund dafür: Viele Straßen stammen aus den 80er-Jahren. Damals lag der Schwerpunkt weniger auf den Radwegen. "Es ist eine finanzielle Angelegenheit, aber wir werden uns bemühen."

Biographie

Die Christdemokraten haben Benjamin Tschesnok nominiert. Der 35-jährige Jurist und zweifache Familienvater von zwei Kindern ist im Stadtteil Mackenzell aufgewachsen, engagierte sich in Vereinen wie der TSG Mackenzell als Torhüter und als Büttenredner bei der Mackenzeller Karnevalsvereinigung. Seine Leidenschaft gehörte aber stets der Politik. So war er bereits als Jugendlicher Gründungsvorsitzender der Jungen Union in Mackenzell, später JU-Kreisvorsitzender. Er gehört dem CDU-Kreisverbandsvorstand als stellvertretender Vorsitzender seit 2014 an und führt in der Nachfolge von Dr. Friederike Lang seit 2015 den Stadtverband Hünfeld. Kommunalpolitisch engagiert er sich seit 2006 in der Stadtverordnetenversammlung, bis 2016 zugleich auch als stellvertretender Ortsvorsteher von Mackenzell, und ist seit 2014 Vorsitzender der Mehrheitsfraktion der CDU. (Nina Bastian) +++


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