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- Symbolbild: Pixabay

REGION Bad Hersfeld und Fulda erhalten Zuschüsse

11,23 Millionen Euro für Wohnungslosenhilfe in Hessen

01.11.19 - Mit 11,23 Millionen Euro fördert der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen in diesem Jahr Fachberatungsstellen und Tagesaufenthaltsstätten für alleinstehende Wohnungslose. Das hat der LWV-Verwaltungsausschuss jetzt beschlossen. 2018 waren es rund 10,85 Millionen Euro. „Diese Unterstützungsangebote sind für die betroffenen Menschen das ganze Jahr hindurch wichtig, nicht nur in der kalten Jahreszeit“, betonte Landesdirektorin Susanne Selbert. „Hier sind die Angebote für die Alltagsbewältigung mit Wertschätzung verbunden.“
 
In Hessen gibt es 40 Tagesaufenthaltsstätten und Beratungsstellen für alleinstehende Wohnungslose, die zu rund 96,5 Prozent vom LWV Hessen finanziert werden. In Fulda erhält die Fachberatungsstelle mit Tagesaufenthaltsstätte in der Kronhofstraße 1 in diesem Jahr 229.198 Euro. In Bad Hersfeld unterhält der Zweckverband für Diakonie in der Dudenstraße 19 eine Tagesaufenthaltsstätte mit Fachberatungsstelle. Dafür erhält er in diesem Jahr 158.494 Euro. Träger ist der Caritasverband. Die Höhe der Zuwendungen richtet sich vor allem nach dem Umfang des Leistungsangebots und der Personal- und Sachausstattung.

In Tagesaufenthaltsstätten erhalten wohnungslosen Männer und Frauen kalte und warme Mahlzeiten und Getränke. Außerdem können sie hier duschen, ihre Wäsche waschen, Gepäck aufbewahren und einiges mehr. Oft gibt es Kleiderkammern. Viele der wohnungslosen Menschen haben mit körperlichen und seelischen Problemen zu kämpfen. Ihnen wird bei Bedarf ärztliche Hilfe oder psychosoziale Beratung vermittelt. Neben dieser Unterstützung im Alltag steht die Beratung: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen helfen Menschen dabei, sich wieder niederzulassen. Sie informieren und unterstützen, wenn die Klienten Leistungen beantragen, begleiten sie bei Behördengängen, bei der Wohnungs- und Arbeitssuche oder bei der Suche nach einem Therapieplatz. Dabei kooperieren die Beratungsstellen mit anderen Angeboten wie der Sucht- oder Schuldnerberatung.


Der Landeswohlfahrtsverband Hessen wird getragen von den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten und ermöglicht die gesellschaftliche Teilhabe behinderter Menschen. Er unterstützt behinderte, psychisch kranke und sozial benachteiligte Menschen in ihrem Alltag und im Beruf. Er finanziert Leistungen nach dem Sozialen Entschädigungsrecht. Er ist Träger von Förderschulen und Frühförderstellen. Er ist Alleingesellschafter der Vitos GmbH, die einen wesentlichen Teil der psychiatrischen Versorgung in Hessen sicherstellt. (pm) +++


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