- Visualisierungen: Gemeinde Neuhof

NEUHOF Sechs Millionen Investitionssumme

Erweiterung des Neuhofer Rathauses geplant: Beginn wohl im Frühjahr 2021

22.11.19 - Das Neuhofer Rathaus soll für sechs Millionen Euro erweitert werden: Denn die Mitarbeiter benötigen mehr Platz und auch die Barrierefreiheit ist momentan nicht gegeben. Schon seit längerem plant die Gemeinde die Erweiterung entlang der Gieseler Straße. Der Entwurf sieht für das dreistöckige Gebäude unter anderem einen gläsernen Verbindungstrakt vor. Die Kosten sollen sich auf rund sechs Millionen Euro belaufen. Die geplante Bauzeit ist auf zwei Jahre nach dem Spatenstich taxiert.

Derzeit ist am geplanten Standort schon die Bauabteilung in einem in den 50er-Jahren errichteten Nebengebäude untergebracht, allerdings müssen die Mitarbeiter, um zu den anderen Büros im Rathaus zu kommen, bisher noch über den Hof laufen. Durch den Erweiterungsbau würde dieses Problem dann beseitigt werden. Außerdem könnte die beengte räumliche Situation verbessert werden, zudem könnte die Barrierefreiheit durch die Investition gewährleistet sein. Gerade für Personen mit Kinderwagen und Rollatoren wäre dies eine enorme Verbesserung.

"Die alten Gebäude sind der immer größer werdenden Belastung nicht mehr gewachsen, gerade die Platzsituation ist sehr problematisch", erklärte der stellvertretende Abteilungsleiter für die Bauabteilung Burkhard Fleck. Außerdem sieht Fleck noch weitere Probleme in den momentanen Gebäuden: "Neben den spärlichen sanitären Anlagen ist vor allem der Brandschutz absolut nicht mehr auf dem neusten Stand."

Im neuen Verwaltungsgebäude ist geplant, im ebenerdigen Stockwerk das Bürgerbüro und das Standesamt zu etablieren. Da diese die Institutionen den meisten Zulauf im Verwaltungsgebäude haben. Im ersten Stockwerk soll die Bauabteilung einziehen, zudem sollen dort zwei teilbare Sitzungsräume entstehen. Durch einen Verbindungstrakt wird dann auch das Rathaus barrierefrei erreichbar sein. Dort müssen allerdings kleine Höhenunterschiede behoben werden, das bedeutet, dass mit passgenauen Rampen der Unterschied behoben werden muss. Allerdings fallen im Rathaus ebenfalls Baumaßnahmen an, für die 16 Bauamtsmitarbeiter wird daher auf dem alten Bauhof schon ein kleines temporäres Quartier errichtet.

Für die Planungen engagierten sich hauptsächlich die Mitarbeiter der Kali-Gemeinde. Dabei entwickelte vor allem die Bauabteilung die Pläne für den Anbau. Nur bei den Animationen und dem Denkmalschutz konsultierten sie einen Architekten. Denn das Rathausgebäude, welches im Jahr 1702 errichtet wurde, steht unter Denkmalschutz. Nun wird der Bauantrag wohl in der nächsten Woche nach Fulda übermittelt. "Das komplette nächste Jahr benötigen wir für die exakten Planungen, wir rechnen damit, dass der Bau im Frühjahr 2021 starten kann", sagte Fleck auf OSTHESSEN|NEWS-Anfrage. Der Bau wird nach jetzigem Kenntnisstand nach zwei Jahren fertiggestellt sein. (Kevin Kunze) +++


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