Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda - Foto: Agentur für Arbeit Fulda

REGION 5.222 Menschen arbeitslos

Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda: Niedrigste Arbeitslosenquote in Hessen.

29.11.19 - Die Arbeitslosigkeit in Ost- und Waldhessen ist im November erneut gesunken. Derzeit sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda 5.222 Menschen arbeitslos – 76 weniger als im Oktober. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 2,8 Prozent und ist die niedrigste aller hessischen Agenturbezirke (Hessendurchschnitt: 4,2 Prozent).

Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Arbeitslosen um 248 zurück. Von der positiven Entwicklung im Vergleich zum November 2018 konnten alle Personengruppen profitieren, am meisten Frauen, ältere Arbeitslose über 50 Jahren, Ausländerinnen und Ausländer sowie jüngere Menschen unter 25 Jahren. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit konnte deutlich abgebaut werden.

Mit 3.864 vakanten Stellen ist der Personalbedarf der heimischen Wirtschaft zwar weiterhin hoch, jedoch registriert die Arbeitsagentur seit einigen Monaten einen stärkeren Beratungsbedarf der Unternehmen bezüglich der Kurzarbeit in beiden zum Agenturbezirk gehörigen Landkreisen. Zugleich ist die Zahl der erfolgten betrieblichen Anzeigen über Kurzarbeit deutlich gestiegen. Dies spricht für eine schlechter werdende Auftragslage bzw. abnehmende Konjunkturdynamik.

Der Arbeitsmarkt im November 2019 im Landkreis Fulda

Die Arbeitslosigkeit in Osthessen ist im November erneut leicht gesunken.  Zum Monatsende sind im Landkreis Fulda 3.063 Personen arbeitslos gemeldet – 52 weniger als im Oktober. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 2,5 Prozent und ist die niedrigste in einem November seit mehr als 32 Jahren.

Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Arbeitslosen um 93 zurück. Von der positiven Entwicklung im Vergleich zum November 2018 konnten alle Personengruppen profitieren, am meisten Frauen (-91 auf 1.376), ältere Arbeitslose über 50 Jahren (-62 auf 952), Ausländerinnen und Ausländer (-46 auf 904) sowie jüngere Menschen unter 25 Jahren (-21 auf 347).

Trotz der auf den ersten Blick nach wie vor stabilen Arbeitsmarktlage sieht Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, einige Anzeichen für eine abnehmende Konjunkturdynamik.

So vollzog sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit ausschließlich im Bereich der Grundsicherung, d.h. beim Kreisjobcenter (-160 auf 1.682). Bei der Arbeitsagentur Fulda hingegen waren im November 1.381 Personen arbeitslos gemeldet und somit 67 mehr als ein Jahr zuvor. „Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung ist ein erster Indikator für Entwicklungen in der Wirtschaft“, erklärt Waldemar Dombrowski.

Darüber hinaus konnten spürbar weniger Personen aus der Arbeitslosigkeit in eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt integriert werden als vor einem Jahr.

Mit 2.257 vakanten Stellen ist der Personalbedarf der heimischen Wirtschaft zwar weiterhin hoch, jedoch registriert die Arbeitsagentur seit einigen Monaten einen stärkeren Beratungsbedarf der Unternehmen bezüglich der Kurzarbeit. Zugleich ist die Zahl der erfolgten betrieblichen Anzeigen über Kurzarbeit deutlich gestiegen. Dies spricht für eine schlechter werdende Auftragslage bzw. abnehmende Konjunkturdynamik.

Der Arbeitsmarkt im November 2019 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Die Arbeitslosigkeit in Waldhessen ist im November erneut leicht gesunken.  Zum Monatsende sind im Landkreis Hersfeld-Rotenburg 2.159 Personen arbeitslos gemeldet – 24 weniger als im Oktober. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 3,3 Prozent (Vorjahr: 3,6 Prozent).

Gegenüber dem Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit nach wie vor deutlich niedriger. Von der positiven Entwicklung im Vergleich zum November 2018 konnten alle Personengruppen profitieren, am meisten Frauen (-99 auf 986), ältere Arbeitslose über 50 Jahren (-56 auf 742), Ausländerinnen und Ausländer (-43 auf 569) sowie jüngere Menschen unter 25 Jahren (-76 auf 202). Auch die Langzeitarbeitslosigkeit konnte spürbar abgebaut werden.

Bei der Arbeitsagentur waren im November 800 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet und somit 12 weniger als vor einem Jahr; das Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg verzeichnete mit 1.359 Arbeitslosen einen Rückgang um 143 innerhalb eines Jahres.

„Erfreulich ist, dass im November 236 arbeitslose Menschen eine Beschäftigung aufgenommen haben. Das sind 32 mehr als im Vorjahresmonat. Dies spricht für die insgesamt immer noch stabile Arbeitsmarktlage in der Region“ stellt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, fest. Vor allem im Bereich „Logistik/Versandhandel“ liegen die Einstellungszahlen über dem Vorjahr.

Mit 1.607 vakanten Stellen ist der Personalbedarf der heimischen Wirtschaft zwar weiterhin hoch, jedoch registriert die Arbeitsagentur seit einigen Monaten einen stärkeren Beratungsbedarf der Unternehmen bezüglich der Kurzarbeit. Zugleich ist die Zahl der erfolgten betrieblichen Anzeigen über Kurzarbeit deutlich gestiegen. Dies spricht für eine schlechter werdende Auftragslage bzw. abnehmende Konjunkturdynamik.“ (pm)+++


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