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Zahlreiche Gründerideen präsentierten Fachoberschüler der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld vor Vertretern der Wirtschaftsjunioren Fulda. - Fotos: Wirtschaftsjunioren Fulda

FULDA/HÜNFELD Zusammenarbeit mit Konrad-Zuse-Schule

Wirtschaftsjunioren Fulda unterstützen „Unternehmensgründer“

29.12.19 - Ökologisch nachhaltige Getränkebecher aus Bambus, innovative Babysicherheitsgurte für Flugreisen, temperierbare Schuhe oder eine Solarhandyhülle mit induktivem Ladevorgang – diese und andere Gründerideen präsentierten Fachoberschülerinnen und Fachoberschüler der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld  vor Vertretern der Wirtschaftsjunioren Fulda.

Insgesamt zehn Gründerteams kamen auf Einladung der Wirtschaftsjunioren Fulda in den Räumlichkeiten der Kanzlei Muth & Partner mbB zusammen, um sich fachkompetente Unterstützung durch Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen zu holen. Der Tag begann mit einer Begrüßung durch Kurt Abert und einer Einführung durch Dr. Tarek Bary – beide Vertreter der gastgebenden Kanzlei Muth & Partner mbB. Außerdem fungierte Dr. Bary nicht nur als Ressortleiter Wirtschaft und Bildung der Wirtschaftsjunioren, sondern zugleich als Berater des Gründerteams „My Resource“, das sich mit der Umwandlung von Bewegungsenergie des menschlichen Körpers in elektrische Energie beschäftigte.

Nachdem jedes Team in einem kurzen Pitch von zwei Minuten seine Innovation präsentierte, hatten die Unternehmensvertreter die Gelegenheit, zunächst ein spontanes Feedback zu geben und gezielt Rückfragen zu stellen. Im Anschluss daran fanden sich die Teams mit „ihrem“ Berater in Kleingruppen zusammen, um im Detail auf die Ausarbeitung der Geschäftsidee im Businessplan einzugehen.

Die Erstellung der Businesspläne ist die erste Herausforderung, der sich die Hünfelder Fachoberschülerinnen und -schüler im Rahmen des bundesweiten Online-Wettbewerbs „Jugend gründet“ stellen. Aus den Beratungsgesprächen als kreativem Prozess nahmen sie wichtige Ergänzungen und Tipps aus der betrieblichen Praxis mit in ihre Weiterarbeit an den Businessplänen. Bis zum 8. Januar 2020 haben die Teams nun noch Zeit, ihre Ideen zu perfektionieren.

„Wir wollen mit diesem Projekt den Unterricht öffnen und im Wege der Kooperation mit erfahrenen Unternehmern und Führungskräften der Region die Schülerinnen und Schüler zu mehr eigenverantwortlichem Lernen und Handeln motivieren“, so Projektleiter Michael Kühlthau, der mit seiner Initiative an „alte Erfolge“ seiner Schule anknüpfen möchte. Im Wettbewerbsjahr 2014 gewann ein Schülerteam den ersten Platz im Bundesfinale von „Jugend gründet“, was mit einer einwöchigen Reise ins Silicon Valley nach Kalifornien belohnt wurde.

Der amtierende Kreissprecher Pascal Weß zeigte sich sehr zufrieden und lobte das Engagement der jungen Gründerinnen und Gründer: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Hünfelder Konrad-Zuse-Schule und unterstützen die Idee, den Unterricht in der Fachoberschule mit dieser Projektidee zu gestalten und dabei zugleich das Unternehmertum zu fördern.“ In den Gesprächen erhielten die Teams wertvolle Unterstützung bei der Identifizierung ihrer Zielgruppe, dem Einsatz geeigneter Marketingmaßnahmen, der Preiskalkulation und Kostenschätzung. (pm) +++


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